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Fettleber heilen: Sieben Obstsorten helfen dem Organ

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Von: Judith Braun

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Zuckerarme Obstsorten unterstützen die Fettleber bei ihrer Heilung. Betroffene sollten zu bestimmten Früchten greifen und ihr Organ wieder gesund essen.

Eine nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD, Non-alcoholic Fatty Liver Disease) ensteht in den häufigsten Fällen durch eine ungesunde Ernährungsweise. Im Gegensatz dazu ist eine alkoholische Fettleber (AFLD, Alcoholic Fatty Liver Disease) auf Alkoholmissbrauch zurückzuführen. Die von Medizinern vorgenommene Unterscheidung ist allerdings nicht immer eindeutig zu treffen. Meist handelt es sich um eine Kombination aus mehreren Risikofaktoren, die schließlich zu einer Verfettung der Leberzellen führt.

Auch wenn es noch keine Medikamente dagegen gibt, so ist eine Fettleber – die sich nur schleichend bemerkbar macht – dennoch heilbar: Stellschrauben sind hier eine Anpassung des Lebensstils und insbesondere eine Veränderung der Ernährung. Möchten Sie eine Fettleber rückgängig machen oder ihr vorbeugen, dann sollten Sie auf bestimmte Lebensmittel setzen. Manche Obstsorten sind besonders gut geeignet, um die Lebergesundheit zu fördern.

Fettleber rückgängig machen mit Ernährung: Sieben Obstsorten – eine Wohltat für Ihre Leber

Hand hält Apfel
Der regelmäßige Verzehr von Äpfeln eignet sich wunderbar zur Regeneration einer Fettleber. Sie zählen zu den zuckerarmen Obstsorten. © Jonathan Schöps/IMAGO

Jeder dritte Erwachsene und jedes dritte übergewichtige Kind in Deutschland leidet unter einer Fettleber – somit gilt die Leberverfettung inzwischen bereits als Zivilisationskrankheit. Da es bis heute noch keine medikamentöse Therapie gibt, hilft nur eine Veränderung der Lebensweise. Gelingt diese, kann die Leber sich jedoch wieder erholen und sogar heilen. Besteht die Verfettung der Leberzellen allerdings über einen längeren Zeitraum, dann kann dies zu schweren Folgeerkrankungen durch Fettleber führen wie etwa Leberzirrhose bis hin zu Leberkrebs. Umso wichtiger ist es als Betroffener oder für Menschen, die einer Fettleber vorbeugen möchten, auf ein paar Ernährungsregeln zu achten.

Bei einer Fettlebererkrankung sollte Gemüse die Basis der täglichen Ernährung darstellen. Sättigendes Eiweiß in Form von beispielsweise Hülsenfrüchten, Nüssen, Eiern, Geflügel, Fisch oder Milchprodukten sowie hochwertige Pflanzenöle wie etwa Weizenkeim- oder Rapsöl sollten ebenfalls jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Zuckerarme Obstsorten können zudem dabei helfen, die Leber zu entgiften und ihre Heilung zu fördern. Folgende sieben Obstsorten eignen sich aufgrund ihres niedrigen Zuckergehalts zum Beispiel besonders gut:

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Fettleber heilen: Zuckerreiche Obstsorten sind nur eingeschränkt empfehlenswert

Neben den genannten Früchten zählt auch weiteres Obst wie etwa Aprikosen, Erdbeeren, Kiwi, Crapefruit, Himbeeren, Johannisbeeren oder Sauerkirschen zu den zuckerarmen Sorten. In beispielsweise Weintrauben, Ananas, Banane, Mango oder Kirschen steckt hingegen viel Zucker, weshalb sie nur eingeschränkt bei einer Fettleber zu empfehlen sind. Gezuckerte Obstkonserven, gezuckerte Trockenfrüchte, kandierte Früchte oder Obstmus eignen sich überhaupt nicht, wenn es um die Gesundheit der Leber geht. Entlastet wird die Leber außerdem durch eine Ernährungsweise, die den Insulin- und Blutzuckerspiegel niedrig hält. Die sogenannte Logi-Methode ist besonders empfehlenswert, damit sich die Leber regenieren kann. Dafür sollte man auf Kohlenhydrate wie Gebäck, Brot, Teigwaren aller Art, Reis verzichten oder sie nur in Maßen essen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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