Pickel, Hautreizungen, Entzündungen

Hautärztin rät bei unreiner Haut durch Mundschutz-Masken: Diesen Fehler sollten Sie ab sofort nicht mehr machen

  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Egal ob FFP2-Maske oder Alltagsmaske aus Stoff: Wer die Mundschutzmaske häufig tragen muss, hat oft Hautprobleme. Erfahren Sie hier, was Sie dagegen tun können.

  • Pickel, Rötungen, Hautreizungen: Die Maskenpflicht setzt unserer Haut zu. Vor allem Menschen, die die Mund-Nasen-Bedeckungen regelmäßig und lange Zeit am Stück tragen müssen, leiden häufig unter schlechter Haut im Mundbereich.
  • Das Mikroklima unter den Schutzmasken ist für unsere Haut viel zu feucht, wie es auf den Seiten der Kasseler „Hautarztpraxis im vorderen Westen“ heißt.
  • Viel frische Luft tut gereizter Gesichtshaut gut, doch auch folgende Tipps vom Profi helfen bei Hautunreinheiten, Juckreiz, Rötungen und Entzündungen.

FFP-Masken*, OP-Masken oder Alltagsmasken aus Stoff reiben an der Gesichtshaut des Trägers. Zudem staut sich Atemluft unter der Maske und sorgt für ein feuchtes Milieu – ein guter Nährboden für Keime. Das Tragen von Masken kann Dr. Ulrike Beiteke, leitende Oberärztin der Hautklinik Dortmund, zufolge auch allergische und toxisch-irritative Hautreaktionen hervorrufen: „Zum einen als Allergie auf Maskenbestandteile und zum anderen durch eine Fehl- oder Überbehandlung von Hautveränderungen“, heißt es in einem Informationsflyer des Klinikums Dortmund.

Beiteke empfiehlt folgende Verhaltensregeln, um die Haut trotz Maske gesund zu halten:

  • Achten Sie auf eine regelmäßige Reinigung der Haut mit milden Waschsubstanzen: „Grundlegend können zweimal täglich Gesichtsreinigungen mit lauwarmem Wasser, gegebenenfalls mit dem Zusatz pH-neutraler, duftstofffreier Reinigungspräparate empfohlen werden“, so Fachärztin für Dermatologie Ulrike Beiteke.
  • Keine langwierigen Reinigungsprozeduren: Wer zu viele Wässerchen und Cremes verwendet, riskiert Reizungen und Rötungen im Gesicht. Verzichten Sie vor allem auf alkoholhaltige oder desinfizierend wirkende Rnigungsprodukte, da diese die Haut besonders reizen.
  • Luft an die Haut lassen: Je mehr frische Luft an die Haut kommt, umso besser. Gönnen Sie Ihrer Haut deshalb so oft wie möglich eine Masken-Pause.
  • Regelmäßig Maske wechseln: In mehrmals getragenen Masken tummeln sich so einige Bakterien. Viele davon gehören zur gesunden Hautflora, jedoch sind auch Mundflora-Bakterien enthalten. Feuchtes Milieu wie in einer lange getragenen Mundschutzmaske lieben Keime besonders, hier können sie sich besser vermehren. Daher gilt: Wechseln Sie Ihre Maske regelmäßig. Stoffmasken können bei 60 Grad Celsius gewaschen werden, FFP2-Masken können mit dem Wäscheleinen-Trick bis zu fünfmal wieder verwendet werden.
  • Verzichten Sie auch Make-up: Make-up in Verbindung mit verstärktem Schwitzen unter der Maske ist keine gute Kombi: Unter der Maske würde sich so „das ideale Milieu für Hautinfektionen“ bilden, so Hautärzin Beiteke
  • Die richtige Creme verwenden: Je leichter die verwendete Creme, desto besser. Diese Ansicht vertritt Dermatologin Marion Moers-Carpi im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Grundsätzlich rate ich zu leichten Formulierungen – statt einer reichhaltigen Creme lieber eine leichte Feuchtigkeitscreme verwenden.” Die Creme sollte dünn etwa eine halbe Stunde vor dem Aufsetzen der Maske aufgetragen werden.

Umfrage zum Thema Hautprobleme

(jg) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Mehr Quellen: https://www.hautarztpraxis-kassel.de/news/richtige-hautpflege-bei-maskenpflicht/

Weiterlesen: Ausschlag an Mund und Nase? So bekommen Sie Mundrose in den Griff.

Wellness-Urlaub mit Naturheilmitteln

Gemütlich wie ein Bett und außerdem noch hautberuhigend: ein Schafwollebad in Schenna in Südtirol. Foto: Alex Filz/TIS/dpa-tmn
Gemütlich wie ein Bett und außerdem noch hautberuhigend: ein Schafwollebad in Schenna in Südtirol. Foto: Alex Filz/TIS/dpa-tmn © Alex Filz
Schweben im extrem salzhaltigen Toten Meer - das Gewässer zwischen Israel und Jordanien ist bei Allergikern und Hautgeschädigten schon lange kein Geheimtipp mehr. Foto:
Schweben im extrem salzhaltigen Toten Meer - das Gewässer zwischen Israel und Jordanien ist bei Allergikern und Hautgeschädigten schon lange kein Geheimtipp mehr. Foto: © Mövenpick Hotels & Resorts
Der Schlamm für die Gesichtsmaske im "Mövenpick Hotels & Resorts" am Toten Meer kommt nicht irgendwo her - sondern aus dem tiefstgelegenen See der Erde. Foto: Mövenpick Hotels & Resorts/dpa-tmn
Der Schlamm für die Gesichtsmaske im «Mövenpick Hotels & Resorts» am Toten Meer kommt nicht irgendwo her - sondern aus dem tiefstgelegenen See der Erde. Foto: Mövenpick Hotels & Resorts/dpa-tmn © Mövenpick Hotels & Resorts
Baden in Thermalwasser und Porzellanton: Das bietet das Spa des Hotels "Les Prés d'Eugénie" im Süden Frankreichs. Foto: Xavier Boymond/Les Prés d'Eugenie/dpa-tmn
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Das Karlbad auf der Nockalm in Kärnten bietet Wellness im Lärchenholzzuber. Die erhitzten Steine geben Mineralien ab, die nach Überzeugung der lokalen Bauern bei Rheuma und Gicht helfen. Foto: Michael Gruber/Bad Kleinkirchheim Region Marketing/dpa-tmn
Das Karlbad auf der Nockalm in Kärnten bietet Wellness im Lärchenholzzuber. Die erhitzten Steine geben Mineralien ab, die nach Überzeugung der lokalen Bauern bei Rheuma und Gicht helfen. Foto: Michael Gruber/Bad Kleinkirchheim Region Marketing/dpa-tmn © Michael Gruber
In Wasser kann jeder baden - wie wäre es mal mit Molke? Dieses Angebot können Wanderer und Mountainbiker in den Schweizer Bergen wahrnehmen. Foto: Perretfoto.ch/Schweiz Tourismus/dpa-tmn
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Der Sand auf der kleinen Insel Porto Santo neben Madeira ist als Wellness-Anwendung bekannt - er ist besonders mineralisch. Reisen nach Porto Santo hat zum Beispiel der Veranstalter Olimar im Angebot. Foto: OLIMAR Reisen/dpa-tmn
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