Mit 40000 Kubikmetern Sand soll der Heiligenhafener Strand wieder hergerichtet werden

Sandaufspülung gestartet

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Strandbesucher sollten derzeit etwas vorsichtiger beim Spaziergang sein.

Heiligenhafen – Die Sandaufspülungen am Steinwarder-Strand haben am Donnerstag begonnen. Mit rund 40000 Kubikmeter neuem Sand aus Dänemark sollen die im Januar erlittenen Sturmschäden behoben werden. „Heiligenhafen hat in den Tourismus investiert und ist Vorzeigeobjekt für die Bädergemeinden im Lande. In diesem Zusammenhang ist ein vorzeigbarer Badestrand von größter Wichtigkeit“, sagte HVB-Geschäftsführer Joachim Gabriel.

Die Standaufspülung wird rund 900000 Euro kosten, wie hoch die Förderung durch das Land ist, steht aber noch nicht fest. Die Warderstadt hofft auf eine 50-prozentige Förderung. Um zu garantieren, dass der Strand zum Saisonbeginn wieder vorzeigbar und vor allem für Einheimische und Touristen nutzbar ist, geht die Stadt erst einmal in Vorleistung. Dr. Bernd Buchholz (FDP), Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, hatte den von den Sturmfluten betroffenen Bädergemeinden noch im Januar schnelle unbürokratische Hilfen zugesagt.

Auf Höhe des Turmes 2 wird zunächst ein Depot aufgespült in einer Größenordnung von circa 11000 Kubikmetern. 9000 davon werden dann im Trockentransport östlich der DLRG-Hauptwache bis zum Hundestrand eingebaut. „Das spart durch den Verzicht auf die Verlegung der Spülleitung erhebliche Kosten“, erklärte Joachim Gabriel. Die übrigen 2000 Kubikmeter werden im Trockentransport zum Volleyballfeld Südstrand am Binnensee gebracht und dort eingebaut. „Diese Maßnahme wird natürlich kostenmäßig getrennt von der Sandaufspülung Steinwarder.“ Nachdem das Depot aufgespült ist, erfolgt über eine Verlängerung der Spülleitung die Aufspülung von West nach Ost bis zur DLRG-Hauptwache. „Da im Rhythmus 24/7 gearbeitet wird und die Arbeiten 14 Tage dauern sollten, müssten diese Ende April abgeschlossen sein – so das Wetter mitspielt. Anschließend wird die seeseitige Spülleitung zurückgebaut“, so Gabriel abschließend.

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