Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz übergibt Förderbescheid zur offiziellen Eröffnung

500000 Euro für Museumssteg

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Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, Bürgermeister Heiko Müller und Bürgervorsteherin Petra Kowoll eröffnen den neuen Museumssteg.

HEILIGENHAFEN -ft- Die Warderstadt ist um eine Attraktion reicher. Um die Bedeutung des Wirtschaftszweiges und das maritime Kulturerbe für Besucher der Region künftig noch stärker sichtbar und erlebbar zu machen, hat die Stadt in eine neue Anlegebrücke mit einer Länge von 110 Meter im Fischereihafen investiert.

Die dort liegenden historischen Wasserfahrzeuge sollen künftig einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bis zu 14 Schiffe können an der Konstruktion aus Holz und Stahl festmachen. Das Land hat das Vorhaben bekanntlich finanziell unterstützt. Zur Übergabe des Zuwendungsbescheides in Höhe von 500000 Euro ist heute daher Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz (FDP) nach Heiligenhafen gekommen, um mit Bürgermeister Heiko Müller (parteilos) und Bürgervorsteherin Petra Kowoll (CDU) den neuen Museumssteg nach sechsmonatiger Bauzeit zu eröffnen.

Für Heiligenhafen bedeutet das einen Zuschuss von 50 Prozent. Knapp eine Millionen Euro hat die Museumsbrücke gekostet. Buchholz würdigte bei der offiziellen Eröffnung den Aufstieg der Warderstadt im Tourismus. Heiligenhafen habe sich in den letzten Jahren zu einem Hotspot der touristischen Seele in Schleswig-Holstein gemausert. Auch an den Zahlen könne man feststellen, dass es in die richtige Richtung gehe, so Buchholz weiter. Der Minister betonte, dass die Fischerei in Heiligenhafen eine lange Tradition habe. Schon 1350 wurden die Fischereirechte an die Stadt vergeben. „Wir tun gut daran, unser Kulturerbe durch Projekte wie dieses stärker in Wert zu setzen“, so Buchholz. Mit der neuen Museumsbrücke werde diese Tradition zudem aufrechterhalten. Zusätzlich wird ein Informationspavillon entstehen, der auf die historische Vergangenheit der Seefahrerstadt verweist. Zum Verweilen laden auch Aufenthaltsbereiche mit Bänken und Ruheliegen ein. Die Brücke bietet eine Strom- und Wasserversorgung. Abgerundet wird das neue Angebot durch eine treppenartige Anlegemöglichkeit auf der Nordseite der Brücke sowie eine Fahrradservice-Station für E‑Bikes.

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