1. Fehmarnsches Tageblatt
  2. Heiligenhafen

Nach zweijähriger Baumaßnahme: Der Graswarderweg ist frisch saniert

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Hans-Jörg Meckes

Kommentare

Ein Fertiger verteilt den Asphalt auf dem Graswarderweg
Ein großer Fertiger verteilte den Asphalt auf dem Graswarderweg. © Hans-Jörg Meckes

In Heiligenhafen sind die Sanierungsarbeiten auf dem Graswarderweg nun abgeschlossen. Bauamtsleiter Roland Pfündl lobte die ansässigen Betriebe dafür, dass sie sich gut an die zweijährige Baumaßnahme angepasst haben.

Heiligenhafen – Vom Beginn der Fußgängerbrücke am Jachthafen bis zum Strand-Resort Marina sind nun die Asphaltierungsarbeiten am Graswarderweg in Heiligenhafen abgeschlossen. Die Stadt habe die Maßnahme, die seit mindestens zwei Jahren lief, auch aufgrund des vorbildlichen und umsichtigen Verhaltens der ansässigen Hotels, Läden sowie Gastronomiebetriebe gut umsetzen können, erzählte Bauamtsleiter Roland Pfündl bei der Besichtigung der Abschlussarbeiten.

Eine Spezialwalze optimiert die Verdichtung des Asphalts
Eine Spezialwalze, die mit Gummirädern ausgestattet ist, optimierte die Verdichtung des Asphalts auf dem Graswarderweg. © Hans-Jörg Meckes

„Wir haben hier den Weg mit einer Länge von 170 Metern und einer Breite von fünf Metern saniert“, beschrieb Pfündl und erwähnte, dass es immer notwendig gewesen sei, außerhalb der touristischen Hauptsaison zu arbeiten. „Wir mussten sehr stark in die Logistik der ansässigen Ferienhäuser, Geschäfte und Hotels eingreifen, aber es haben alle prima mitgemacht und sich an die Bauarbeiten angepasst“, lobte er. So konnten Autofahrer in der Schlussphase auch die dort liegende Privatstraße nutzen. Aufgrund der fehlenden Entwässerung, musste auf 110 Metern auch ein Kanal gelegt werden, fügte Pfündl hinzu. „Gleichzeitig haben wir zwei Leerrohre mitgelegt, dann müssen wir den Gehweg bei künftigen Verlegungen nicht mehr öffnen. Auch die SH Netz hat hier während der Bauarbeiten ihre Hauptverkabelung erneuert.“ Darüber hinaus musste auch der Naturschutz beachtet werden, die Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde habe aber reibungslos funktioniert, betonte Pfündl.

Als etwas aufwendiger habe sich die Höhenlage am Gehweg herausgestellt, da die Bestandsparkplätze berücksichtigt werden mussten, erläuterte Roland Pfündl weiter. Auch sei die Straße zur besseren Entwässerung leicht wellenförmig angelegt.

Kosten von bis zu 180.000 Euro bei den Arbeiten

Insgesamt seien für die Arbeiten über die letzten zwei Jahre bis zu 180.000 Euro ausgegeben worden, erwähnte der Bauamtsleiter. Der erste Stadtrat Folkert Loose (CDU), der in dieser Woche Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos) vertritt, merkte an, dass in den Haushalt der Stadt fast eine Million Euro für Straßenbaumaßnahmen eingestellt worden seien. Ergebnisse der Sanierungsarbeiten seien in der Warderstadt auch am Wachtelberg zu sehen. „Wir sind dabei, die schlimmsten Schäden zu beseitigen, aber wir müssen auch Geduld haben“, so Loose.

Bei den letzten Schritten verteilte ein Fertiger den Asphalt am Freitagmorgen auf dem Weg, auf dem anschließend mit einer Streumaschine noch Splitt für die Griffigkeit aufgebracht wurde. Eine Spezialwalze mit Gummirädern optimierte die Asphaltverdichtung.

Verwaltungsmitarbeiter schauen sich die Asphaltierungsarbeiten in Heiligenhafen an
Auf dem Graswarderweg schauten sich der erste Stadtrat Folkert Loose (v.r.), Bauamtsleiter Roland Pfündl, der technische Verwaltungsmitarbeiter Sebastian Fey, Stadtbautechniker Marcus Schmidt und Praktikantin Debbie Zamzow die Asphaltierungsarbeiten an. © Hans-Jörg Meckes

Auch interessant

Kommentare