Die Heiligenhafenerin Barbara Vorbeck zählt zu den bekanntesten Helene-Fischer-Doubles

Atemlos durch die Partynacht

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Wenn Barbara Vorbeck als Helene-Fischer-Double bei den Hafenfesttagen auftritt, sind volles Haus und gute Stimmung garantiert.

Heiligenhafen –Von Patrick Rahlf– Deutschlands erfolgreichste Schlagersängerin Helene Fischer gönnt sich seit Ende vergangenen Jahres eine ausgiebige Auszeit. Auf Konzerte mit eindrucksvollen Shows müssen die Fans deshalb verzichten – es sei denn, sie gehen zu einem Auftritt eines Helene-Fischer-Doubles. Zu den beliebtesten und meist gebuchtesten Doubles Deutschlands zählt seit Jahren die Heiligenhafenerin Barbara Vorbeck.

„Ich merke, dass die Fans hungrig nach Helenes Musik und nach ihren Shows sind, und das macht sich natürlich auch bei meinen Buchungen bemerkbar“, berichtet Vorbeck im Rahmen eines HP-Gesprächs. Das ganze Jahr über tourt die „gefühlt 30-Jährige“, wie sie selbst sagt, durch die Bundesrepublik und die angrenzenden Nachbarländer. „Ich bin mittlerweile im siebten Jahr, und der Hype um Helene ebbt einfach nicht ab. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich dieser Tätigkeit nachgehen darf und liebe einfach, was ich tue.“

Dass Barbara Vorbeck die Musik zu ihrem Beruf machen möchte, war der Heiligenhafenerin, die seit einigen Jahren wieder fest in ihrer Heimatstadt wohnt und die Ostseeküste und die Natur als Rückzugsort schätzt, früh klar. „Ich habe Musik und Sport auf Lehramt studiert, aber dann schnell gemerkt, dass es mich einfach auf die Bühne zieht.“ Jahrelang war sie als Agnetha im Rahmen einer großen ABBA-Show weltweit unterwegs. „Eine tolle Zeit, doch man lebt nur aus dem Koffer. Ich habe irgendwann gemerkt, dass ich etwas ändern muss.“

Alles begann auf dem Traumschiff

Im Anschluss ergab sich ein Engagement als Sängerin auf dem damaligen Traumschiff, der MS Deutschland – und dort kam es zu einer schicksalhaften Begegnung mit Helene Fischer, die in einer Traumschiff-Folge mitspielte und für die Dreharbeiten an Bord wohnte. „Sie ist einfach eine tolle, beeindruckende Frau“, schwärmt Barbara Vorbeck.

Im Anschluss nahm die Double-Karriere der Heiligenhafenerin ihren Lauf. „Schon an Bord der MS Deutschland meinten einige Kollegen zu mir, dass ich doch einfach mal in die Rolle der Helene schlüpfen sollte. Und da ich mich mit ihrer Musik schon immer voll identifizieren konnte, habe ich es einfach gewagt. Im Nachhinein die beste Entscheidung meines Lebens“, sagt Vorbeck, die seit Jahren die Hafenfesttage inoffiziell eröffnet. Mittlerweile ein lieb gewonnenes Ritual, das die Sängerin, der mehr als 10000 Menschen bei Facebook folgen, nicht missen möchte.

„Darum beneide ich Helene keineswegs“

Trotz der vielen Auftritte, der größte als Helene-Double war vor mehr als 8000 Zuschauern in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg, genießt die Sängerin ihr Leben unter dem Radar der Medien und der Öffentlichkeit, wenn sie eines ihrer fünf maßgeschneiderten Helene-Fischer-Kostüme abgelegt hat. „Ich bin froh, dass ich privat tun und lassen kann, was ich möchte. Darum beneide ich Helene keineswegs. Da wird jeder Schritt in der Öffentlichkeit genau beobachtet, und die Klatschmagazine machen ihre Geschichten daraus.“

Kürzlich rückte aber auch Barbara Vorbeck in einem Bericht der Bild-Zeitung in den Fokus. „Konkrete Zahlen über Gagen lasse ich mir nicht entlocken. Das hat eine Kollegin getan, ich brauche das nicht“, so Vorbeck, für die die Open-Air-Spielzeit bald endet und die sich bereits auf die Oktoberfestsaison einstimmt. Im Anschluss geht es weiter mit den Weihnachtsfeiern, ehe die Karnevalszeit beginnt. „Atemlos durch die Nacht“, „Herzbeben“, „Fehlerfrei“ oder „Achterbahn“ sind überall dort gefragt, wo ausgelassene Stimmung herrscht. „Ich mache weiter, solange mich die Leute auf der Bühne sehen und hören wollen.“

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