Aufbau des Solarparks bei Heiligenhafen
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Derzeit befindet sich der Solarpark südlich der Autobahn A1 bei Heiligenhafen im Aufbau.

Aufbau des Solarparks an der Autobahn A1 hat begonnen

  • Hans-Jörg Meckes
    VonHans-Jörg Meckes
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An der Autobahn A1 bei Heiligenhafen befindet sich derzeit der Solarpark im Aufbau. Ende Mai soll die zehn Hektar große Fläche eröffnet werden, sagt Projektleiter Florian Spannbauer vom Vorhabenträger Wattmanufactur aus Nordfriesland.

  • Der Solarpark soll voraussichtlich mindestens 30 Jahre dort stehen.
  • Mit der Ausgleichsfläche wird von einer Größe von insgesamt zwölf Hektar gesprochen.
  • Die Stadt Heiligenhafen verspricht sich durch den Solarpark Gewerbeeinnahmen.

Heiligenhafen – Wer in diesen Tagen auf der Autobahn A1 an Heiligenhafen vorbeigefahren ist, dem werden wahrscheinlich die Vorbereitungen zum Aufbau der Photovoltaikanlagen auf der Südseite neben dem Rastplatz „Ostseeblick“ aufgefallen sein. Dort soll in circa fünf bis sechs Wochen der Solarpark entstehen, dem die Heiligenhafener Stadtvertretung grünes Licht gegeben hat.

Vorhabenträger ist die Wattmanufactur GmbH & Co. KG aus Nordfriesland, die die Fläche erworben hat. „Die rein bebaute Fläche ist zehn Hektar groß. Mit der Ausgleichsfläche handelt es sich um zwölf Hektar“, erklärt Projektleiter Florian Spannbauer. Die Anlage soll mindestens 30 Jahre dort stehen und werde 20 Jahre nach dem „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ (EEG) gefördert, so Spannbauer weiter. „Die Aufbauarbeiten haben Mitte März angefangen. Wir sind gerade noch dabei, die Zuwegung herzustellen und müssen noch die Trasse bauen. Außerdem warten wir auch noch auf die Lieferung von Material.“ Mit der Fertigstellung des Solarparks rechnet der Projektleiter Ende Mai in fünf bis sechs Wochen.

Anlagen sollen ähnlich sein wie im Solarpark in Klein Rheide

Wie die Photovoltaikanlage aussehen wird, zeigt die Wattmanufactur mit einem Beispielfoto ihres bereits fertiggestellten Solarparks in Klein Rheide im Kreis Schleswig-Flensburg. Auf dieser 25 Hektar großen Fläche seien unter anderem auch Ausgleichsmaßnahmen wie Vogelhäuser, Fledermausquartiere, die Anlage von Reptilienhabitaten, die jährliche Aussaat von Wildblumen und der Erhalt des natürlichen Wildwechsels durch gesicherte Korridore umgesetzt worden. Ähnliches sei auch für den Standort in Heiligenhafen vorgesehen, macht Spannbauer deutlich.

So wie im Solarpark in Klein Rheide in Kreis Schleswig-Flensburg sollen auch die Photovoltaikanlagen in Heiligenhafen in etwa aussehen.

Heiligenhafens erster Stadtrat Folkert Loose (CDU), der Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos) diese Woche vertritt, sagt auf Nachfrage, dass die Stadt die Anlagen für die nachhaltige Energie haben möchte. „Wir werden auch Gewerbeeinnahmen haben im Ergebnis.“

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