Seniorenresidenz: Richtfest gefeiert

„Bauarbeiten schreiten zügig voran“

Auf dem Baugerüst der Seniorenresidenz freuen sich die Brüder André und Ralph Westphal, Heimleiter Jürgen Nicklas und die Zimmerleute (v.l.) über das zügige Voranschreiten der Bauarbeiten.

Auf dem Baugerüst der Seniorenresidenz freuen sich die Brüder André und Ralph Westphal, Heimleiter Jürgen Nicklas und die Zimmerleute (v.l.) über das zügige Voranschreiten der Bauarbeiten.

Von Frauke Heiderhoff

GROSSENBRODE • Bereits seit 1999 sind die Plätze in der Seniorenresidenz, Am Kai 1, in Großenbrode heiß begehrt. Schnell fassten die Eigentümer und Betreiber André Westphal und sein Bruder Ralph den Entschluss, die idyllisch am Meer gelegene Wohnanlage zu erweitern. Eigentümer, Bauleute und Heimleiter waren froh, dass nun das Richtfest gefeiert werden konnte.

 

„Wir haben so viele Voranmeldungen, dass wir noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten fertig werden wollen“, sagte Eigentümer André Westphal.

Heimplätze und Standort

Das seit 1999 betriebene Heim mit zuletzt 64 Pflegeplätzen – aufgeteilt in zwei Wohnbereiche – und acht Appartements des Betreuten Wohnens liegt inmitten einer idyllischen Grünfläche und ist nur circa 80 Meter von der Ostsee entfernt.

Für den Erweiterungsbau nahmen die Betreiber ein Darlehen von 1,6 Millionen Euro zur Mitfinanzierung auf. Die  Kosten für den gesamten Umbau liegen bei rund 1,9 Millionen Euro. Aufgrund „der guten Auslastung der Seniorenresidenz, der guten Personalstruktur sowie einer soliden Wirtschaftskalkulation“ gelang es den Betreibern, die Finanzierung mit der Sparkasse Holstein und der Bürgerschaftsbank in Kiel zu sichern. Erfreut über das Projekt Seniorenresidenz zeigte sich auch Bürgermeister Hartmut Deiterding: „Wir sind froh und glücklich, dass das Unternehmen sich sehr vergrößert hat.“ Auch die Gemeinde Großenbrode und das Umland werden von dieser Investition profitieren. Der Erweiterungsbau wird 32 Einzel- und nur ein Doppelzimmer aufweisen. Der neue Anbau hat Unterhaltungs- und Therapieräume, Pflegebäder sowie Schwesternzimmer.

Bei der Planung sind auch die zuständigen Behörden und die Heimaufsicht des Kreises Ostholstein beteiligt worden. „So kann ein kostengünstiges und doch modernes Alten- und Pflegeheim entstehen“, zeigte sich der Heimleiter Jürgen Nicklas zuversichtlich. Insgesamt werde die Einrichtung sich verbessern. Zu den bestehenden 45 Arbeitsplätzen sollen weitere 15 Dauerarbeitsplätze hinzukommen. Die Bauarbeiten schreiten, so André Westphal, „zügig“ voran. Nach dem Richtspruch der Zimmerleute ließen es sich Bauleute, Betreiber und Gäste nicht nehmen, in einem Zelt vor der Seniorenresidenz zünftig zu feiern.

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