Acker in Großenbrode.
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Auf diesem Acker soll das künftige Baugebiet entstehen.

Bauausschuss empfahl Vorgaben zu künftigem Neubaugebiet im Osten der Gemeinde

Neues Baugebiet in Großenbrode: Nur Erstwohnsitze sind gewollt

  • Hans-Jörg Meckes
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In der Gemeinde Großenbrode soll künftig nördlich des Kurparks und östlich der Straße Am Süderfeld ein Neubaugebiet entstehen.

Großenbrode – Bereits im Dezember 2018 hat die Gemeindevertretung den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 34 beschlossen. Das Neubaugebiet wird nun jedoch in Richtung Norden erweitert und soll eine Umgehungsstraße erhalten, die an den Schleppenweg und die Straße Hohenweide angeschlossen wird. Die Empfehlung, den Aufstellungsbeschluss für den neuen Geltungsbereich zu ändern, gab der Bauausschuss jetzt einstimmig an die Gemeindevertretung ab.

So sieht der Vorentwurf zum Neubaugebiet von Stadtplanerin Gabriele Teske zurzeit aus.

Im Vorentwurf von Stadtplanerin Gabriele Teske entschieden sich die Mitglieder des Bauausschusses zudem für einige Vorgaben. Das Neubaugebiet wird ein reines Wohngebiet, in dem nur Erstwohnsitze zulässig sein sollen. Außerdem soll es zugunsten einer breiteren Straße nur auf einer Seite einen Gehweg geben. Die Einfamilienhäuser des Neubaugebietes sollen eingeschossig sein und eine Dachneigung von mindestens 30 Grad aufweisen. Auf eine einheitliche Farbe haben sich die Mitglieder des Bauausschusses nicht festgelegt. Dafür gab es eine klare Aussprache gegen Schottergärten. Pro Wohneinheit stehen höchstens zwei Stellplätze für Pkw zur Verfügung. Bei Mehrfamilienhäusern sprachen sich die Mitglieder für eine Bevorzugung von sozial geförderten Wohnungen aus. „Wir haben ewig lange Listen an Interessenten für dieses Baugebiet, deswegen sind sozial geförderte Wohnungen essentiell wichtig“, so Dirk Meyer zu Hörste (CDU). Des Weiteren wurde sich gegen einen Spielplatz auf dem Gebiet ausgesprochen, da in der Gemeinde bereits genug vorhanden seien.

Einstimmig empfahl der Bauausschuss der Gemeindevertretung, den Aufstellungsbeschluss nun öffentlich bekannt zu machen, was auch beinhalte, dass der Bebauungsplan nun im beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung aufgestellt werden soll, erklärte der Bauausschussvorsitzende Peer Knöfler (CDU). Innerhalb einer bestimmten Frist könne sich öffentlich zur Planung geäußert werden. Hans-Heinrich Schröder (CDG) erinnerte daran, frühzeitig den Kampfmittelräumdienst zu informieren, der die Fläche auf potentielle Munitionsaltlasten absuchen soll.

Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise (CDG) verließ wegen Befangenheit während der Beratung und Abstimmung den Raum.

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