Neubau soll bis 2010 fertig sein

Bauernhaus muss weichen

Der Abrissbagger der Firma Grabowski reißt die alten Gebäude der Cura ab.  Foto: Schmalfeldt

HEILIGENHAFEN (saj) • Das Cura-Seniorencentrum reißt das ehemalige Verwaltungsgebäude ab, um dort Platz für einen Erweiterungsbau zu schaffen. Die Pläne des Neubaus liegen noch nicht vor, trotzdem wird schon fleißig gearbeitet.

Einrichtungsleiterin Elke Dannert ist noch im Gespräch mit Architekten und Baufirmen. Gemeinsam will man die Gestaltung des neuen Hauses planen. Ein Abriss der Warteburg ist 2010 geplant, bis dahin muss der Erweiterungsbau abgeschlossen sein, damit die Bewohner vorher umziehen können.

Ein Bagger mit großem Sortiergreifer kam in den vergangenen Tagen in Ortmühle angerollt. Das Abrissunternehmen Grabowski aus Lübeck befasst sich mit dem sachgemäßen Abbruch des ehemaligen Bauernhofes der Familie Tröger. Zuletzt waren in diesem Gebäude die Verwaltung der Cura und 20 Bewohnerzimmer zu finden. Nun ist geplant, hier einen Erweiterungsbau des Seniorencentrums zu errichten. Doch damit dieses geschehen kann, muss der alte Bau erst einmal verschwinden. Es sei damit zu rechnen, dass der Abriss etwa dreieinhalb Wochen dauern werde, gab ein Mitarbeiter des Abrissunternehmens Grabowski im Gespräch mit der HP an. Der Schutt wird von den Arbeitern sortiert und ordnungsgemäß recycelt.

• Ein Haus

• mit Geschichte

Das Gebäude ist seit 2000 im Besitz der Cura und hat über die Zeit gute Dienste geleistet. Die Familie Tröger betrieb hier ehemals einen großen Bauernhof, das Ackerland reichte bis nach Klaustorf. Später verpachtete die Familie den Hof an einen Landwirt. Dieser bewirtschaftete Hof und Land. In einem Teil des Gebäudes richtete die Familie sich ihr Feriendomizil ein und zog nach dem Krieg fest hier ein.

Die angrenzende Scheune brannte kurz nach 1900 ab, sie wurde neugebaut und beherbergte später ein privates Altersheim.

• Vogelfluglinie

• kreuzte Acker

Die neue Vogelfluglinie durchkreuzte den Acker der Familie, somit gab sie die Landwirtschaft auf und verkaufte Land und Hof an einen Hamburger Schulverband. Dieser verpachtete das Gebäude als Altersheim und verkaufte es später an die Cura.

„Manchmal vermisse ich es richtig“, so die Verwaltungsangestellte der Cura, Ute Müller-Heinrich zur HP. Lange Zeit hatte sie ihr Büro in dem alten Gebäude, nun muss es für einen Neubau weichen.

Noch ist es unklar, ob die gleiche Firma mit dem Neubau und der Gestaltung beauftragt wird, wie beim Haupthaus oder nicht. Elke Dannert ist mit Architekten und Baufirmen noch in der Planungsphase. Die Mitarbeiter des Seniorencentrums vermuten, dass in etwa im gleichen Stil gebaut wird, wie bei dem zuletzt fertiggestellten Haupthaus. Ein modernes Gebäude erleichtert auch die Betreuung der Bewohner erheblich.

Natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden, was die Planung des Neubaus betrifft.

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