Besucher beim Konzert.
+
Endlich wieder Livemusik: Der Zuspruch war groß.

Heiligenhafens Gildekapelle und das Blasorchester Lensahn spielten für Hochwasseropfer 

Benefizkonzert am Binnensee für die Opfer der Flutkatastrophe

  • Peter Foth
    VonPeter Foth
    schließen

Die Heiligenhafener Gildekapelle und das Blasorchester Lensahn spielten am Wochenende für die Hochwasseropfer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Die Resonanz am Binnensee war groß.  

Heiligenhafen – „Endlich wieder Musik machen zu können, das ist für uns die größte Freude“, sagte der Kapellobmann der Heiligenhafener Gildekapelle, Jan-Hendrik Lohde, bei der Eröffnung des Benefizkonzertes für die Opfer der jüngsten deutschen Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Für die Gildemusiker war es am Sonnabend das zweite Konzert nach Lockerung der Corona-Bedingungen. 

Das erste Konzert vor wenigen Tagen in Großenbrode war verregnet, das wirkte sich auch auf die Besucherzahlen aus. Anders in Heiligenhafen vor der Binnenseebühne. Bis auf einen kleinen Regenschauer gab es trockenes Wetter, das wiederum viele Freunde der Gildekapelle aber auch viele Touristen anzog.  

Beim Benefizkonzert für die Flutopfer begeisterte die Gildekapelle die Freunde der Blasmusik.

Das Konzert zeigte auch, wie groß das Repertoire der Gildekapelle ist. Zu den gespielten Stücken gab Gildekapellobmann Jan-Hendrik Lohde wertvolle Informationen. Lohde selbst entpuppte sich sogar als guter Sänger und erntete dafür viel Beifall. „Die Große Bürgergilde zu Heiligenhafen ist eine der ältesten Schützen- und Totengilden, die sich eine eigene Gildekapelle leistet“, erklärte Lohde dem Publikum.

Es ist immer wieder ein Erlebnis, die Musik der Gildekapelle zu genießen. So wurde der Auftritt der Musiker von viel Beifall getragen. Gildebruder Werner Struck hatte derweil Besuch aus Finnland mitgebracht, der seit Jahren immer wieder nach Heiligenhafen kommt und die Konzerte der Gildekapelle liebt. In Finnland sei es schon richtig Herbst geworden, und die Temperaturen niedriger als in Heiligenhafen, da sei es etwas Besonderes, die letzten Sonnenstrahlen und die Blasmusik der Gildekapelle zu genießen, so die Finnen. Ein anderer Tisch war fest im Griff der Gildeschwestern, die trotz Regenschirm in Feierlaune waren. 

Gildeschwestern.jpg

Um 18 Uhr begann das Konzert des Blasorchesters Lensahn, das in voller Besetzung nach Heiligenhafen gekommen war. Das Benefizkonzert war auch für das Blasorchester Lensahn eines der ersten Konzerte nach der Corona-Pause. „Für uns Musikerinnen und Musiker ist das Benefizkonzert eine Herzensangelegenheit. Wenn wir dabei noch etwas Gutes tun, machen wir alles richtig“, so Volker Bädermann, 1. Vorsitzender des Blasorchesters Lensahn. 

Spendensumme steht noch nicht fest

Wie Eike Doyen, Veranstaltungsleiter beim Tourismus-Service Heiligenhafen, gegenüber unserer Zeitung sagte, wurde die Veranstaltung von Ostsee-Events Lundt, der Flensburger Brauerei und der Getränkefirma Hagge aus Oldenburg unterstützt. Auch der Erlös aus dem Getränkeverkauf und dem Grillen soll für die Flutopfer gestiftet werden. Wenn der gesamte Kassensturz gemacht ist, soll die Spendensumme verkündet und ein Spendenscheck überreicht werden. Die HP wird berichten. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Regeln fürs Kommentieren: Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.