Fast 2 000 Besucher feuern mehr als 45 Anbader in Heiligenhafen an

Anbaden mit Pelzkappe und Pudelmütze

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Mutig stürzten sich abgehärtete Anbader am Neujahrstag in Heiligenhafen in die nur sechs Grad warme Ostsee.

HEILIGENHAFEN -ft- Die Badesaison hat in Heiligenhafen schon am ersten Tag des neuen Jahres begonnen. Mehr als 45 mutige Anbader waren der Einladung des Tourismus-Service und der Seebrücken-Hotels zum Anbaden gefolgt. Fast 2000 Besucher, die die Schaulustigen in Badehose, Badeanzug, Pelzkappe und Pudelmütze mit lautem Beifall anfeuerten, wollten sich das Neujahrsereignis nicht entgehen lassen.

Sehr lange dauerte das Bad in der nur sechs Grad warmen Ostsee allerdings nicht. Zumal ein kalter Westwind mit sechs Beaufort und gefühlten null Grad über den Strand fegte. Unter den Badegästen waren verstärkt Urlauber, die den Jahreswechsel in Heiligenhafen verbrachten. Selbst ein Schweizer, zu erkennen an Pudelmütze mit Schweizer Flagge, stürzte sich in die Fluten der Ostsee. Ebenso war der Ruhrpott mit drei mutigen Anbadern vertreten. Auch aus dem Münsterland feierten Gäste in der Warderstadt Silvester und nutzten das kalte Bad, um den Kater loszuwerden. Nach dem schnellen Ausflug in die Ostsee gab es Heißgetränke und auch die Sauna-Tonne, die auf dem Seebrückenvorplatz stand, war als Wärmequelle sehr gefragt. DJ Thomas Maaß sorgte derweil für heiße Rhythmen, so wurde das Anbanden zu einem stimmungsvollen Neujahrsstart, den manche noch als Fortsetzung der Silvesterfeier empfanden.

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