Bauhof hat 100 Tonnen Salz auf die Heiligenhafener Straßen verteilt / Es herrscht kein Notstand

„Bisher ein ganz normaler Winter“

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Am Wachtelberg/Rosseer Weg hilft nur schweres Gerät, um die Straße vom Schnee zu befreien.  ·

HEILIGENHAFEN · Ab 4 Uhr morgens – wenn die meisten noch im Bett liegen und schlafen – sind die Mitarbeiter des Bauhofs Heiligenhafen momentan unterwegs und sorgen dafür, dass die Straßen geräumt und gestreut werden. „Wir versuchen immer unser Bestes“, sagt Bauhofsleiter Reinhard Büchau. Seit Dezember des vergangenen Jahres wurden bereits 100 Tonnen Salz verbraucht.

Harald Garbe zeigt den „Notnagel“, wenn das Salzsilo einmal leer sein sollte.

„Es herrscht noch kein Salznotstand. Es ist bisher ein ganz normaler Winter“, so Reinhard Büchau. Im wöchentlichen Wechsel kontrollieren Büchau und sein Stellvertreter Harald Garbe jeden Morgen die Lage im Stadtgebiet. „Dann organisieren wir den Räumdienst“, führt Reinhard Büchau aus. In Heiligenhafen sind sieben Fahrzeugen mit zehn Mitarbeitern im Einsatz, um die Straßen vom Schnee zu befreien.

Vor Ort gibt es am Bauhof ein Silo mit 52 Tonnen Salz, das derzeit gefüllt ist. Weitere 200 Tonnen waren zu Beginn des Winters bei Nordsalz im Hamburger Hafen eingelagert. Die Hälfte davon wurde schon aufgebraucht. Innerhalb von 48 Stunden kann das Salz von Hamburg nach Heiligenhafen geliefert werden. Außerdem liegen noch etwa 35 Tonnen Sacksalz in der Halle des Bauhofs. „Das ist unser Notnagel, wenn das Silo leer ist. Bei einem Lieferengpass können wir dann weiter streuen“, schildert Reinhard Büchau.

In manchen Teilen des Stadtgebietes reicht das Verteilen von Streusalz jedoch nicht aus, um die Straßen freizuhalten. Am Wachtelberg/Rosseer Weg beispielsweise muss der Schnee mit schwerem Gerät immer wieder an die Seite geschafft werden. Durch Schneeverwehungen setzen sich die Berge immer wieder in Bewegung. Je nach Windrichtung müssen die Mitarbeiter des Bauhofs dann den Schnee am Straßenrand auftürmen. · kn

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