Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise, Roland Früh, Ubbo Voss und Sebastian Mohr vor dem Corona-Testzelt
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Bürgermeister Jens Reise (v.l.), Veranstaltungsleiter Roland Früh und Tourismuschef Ubbo Voss ließen sich von Organisator Sebastian Mohr die Corona-Teststation neben dem „nahkauf“-Markt in Großenbrode erklären.

Testzentrum für Autofahrer und Fußgänger

Corona-Testzelt in Großenbrode geht an den Start

  • Hans-Jörg Meckes
    vonHans-Jörg Meckes
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Zum Start in die Tourismussaison beginnt in Großenbrode die Corona-Teststation neben dem „nahkauf“-Markt mit ihrer Arbeit. Hier können circa 1500 Tests pro Tag durchgeführt werden.

  • In Großenbrode geht zum Tourismus-Restart ein Durchgangszelt als Corona-Testzentrum an den Start.
  • Hier können sich Autofahrer und Fußgänger testen lassen.
  • Die Teststation wird vom Personaldienstleister „Pflegefuxx“ unter ärztlicher Aufsicht betrieben.

Großenbrode – In Großenbrode geht am Montag neben dem Parkplatz am „nahkauf“-Markt in der Strandstraße ein neues Corona Testzentrum an den Start. Unter dem Durchgangszelt können die Abstriche direkt aus dem Auto heraus entnommen werden. Auch Fußgänger können sich hier problemlos auf das Coronavirus testen lassen.

Bürgermeister Jens Reise, Tourismuschef Ubbo Voss und Veranstaltungsleiter Roland Früh hatten sich im Internet auf die Suche nach einem privaten Anbieter begeben, der eine solche Teststation pünktlich zum Tourismus-Start unter den strengeren Regeln der Landesregierung ab dem 17. Mai betreiben kann. „Wir haben dann das Unternehmen ‚Pflegefuxx‘ gefunden“, erklärt Ubbo Voss.

Corona-Tests per „drive through“ im Auto

„Wir sind einer der größten medizinischen Personaldienstleister im Norden und arbeiten unter ärztlicher Aufsicht“, sagt Organisator Sebastian Mohr über „Pflegefuxx“. Das Besondere an der Station ist, dass es sich um ein Durchgangszelt handelt. „Die Leute können sich hier per ‚drive through‘ testen lassen, ohne dass sie aus ihrem Auto aussteigen müssen“, sagt Mohr. Er empfiehlt jedem, der sich in der Station testen lassen möchte, die Gesundheitskarte dabei zu haben. Zwar teste man auch Personen, die ihre Gesundheitskarte nicht dabei haben. Jedoch erleichtere die Karte den Prozess. Privatversicherte sollten ihren Personalausweis mitbringen, so Mohr weiter.

Im Normalfall werde bei jeder Person ein kostenloser Bürgertest durchgeführt. „Das ist bei uns ein Antigentest im vorderen Nasenbereich“, beschreibt der Organisator weiter und fügt hinzu: „Jeder, der das Ergebnis auf sein Smartphone zugeschickt haben möchte, erhält einen QR-Code, den er abfotografieren muss.“ Damit gelange man dann über den Web-Browser auf ein Portal, auf dem man das Testergebnis herunterladen kann. Personen, die kein Smartphone haben, erhalten ihr Testergebnis auch ausgedruckt auf Papier, sagt Mohr. Alternativ zu den Nasenabstrichen wird noch ein Spucktest angeboten.

PCR-Test bei positivem Antigen-Schnelltest

Falle ein Testergebnis positiv aus, werde direkt danach ein kostenloser PCR-Test durchgeführt. Dieser könne bei denjenigen, die ihn aus anderen Gründen unbedingt benötigen, auch gegen eine Gebühr von 35 Euro durchgeführt werden, ergänzt Mohr.

Das Testzentrum neben dem „nahkauf“-Markt ist von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Es können laut Mohr circa 1500 Tests pro Tag durchgeführt werden. 

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