Erik Servadio, Marcus Schmidt, Roland Pfündl und Bürgermeister Kuno Brandt stehen am Tischkicker im Jugendzentrum.
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Jugendpfleger Erik Servadio (v.l.), Stadtbautechniker Marcus Schmidt, Bauamtsleiter Roland Pfündl sowie Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt sind begeistert vom frisch sanierten Jugendzentrum.

Industrieller Look

Jugendzentrum in Heiligenhafen wurde saniert

  • Hans-Jörg Meckes
    VonHans-Jörg Meckes
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In Heiligenhafen wurde das Jugendzentrum saniert. Ein industrieller Look und neue Technik sollen den Jugendlichen einen Ort geben, den sie sich erobern können.

  • Jugendliche aus Heiligenhafen sind begeistert vom sanierten Jugendzentrum.
  • Das Mobiliar hat Rollen unter den Füßen und kann für verschiedene Veranstaltungen zurechtgerückt werden.
  • Der Raum ist jetzt auf dem neuesten Stand der Brandschutzauflagen.

Heiligenhafen – Schick und modern sieht jetzt auch das Jugendzentrum in Heiligenhafen aus. 210000 Euro seien hier in den letzten zwei Jahren investiert worden, erklärt Bauamtsleiter Roland Pfündl bei der Besichtigung.

„Die Jugendlichen sind begeistert“, berichtet Stadtjugendpfleger Erik Servadio von den ersten Eindrücken. „Der Wunsch war, dass man hereinkommen und denken soll, ‚hier bleibe ich‘. Es sieht jetzt nicht mehr abgerockt aus.“ Statt der alten Fliesen, die noch ein Überbleibsel des ehemaligen Supermarktes waren, der hier ebenfalls einmal beheimatet war, lädt jetzt ein heller Fußboden in Holzoptik zum Verweilen ein.

Neuer Disco-Bereich und Lan-Dosen für E-Sport-Turniere

„Wir sind jetzt auch hier auf dem neuesten Stand bei den Brandschutzauflagen und der Technik“, so Pfündl. Oberhalb des Disco-Bereichs, der durch eine schwarze Fläche abgegrenzt ist, befindet sich jetzt ein kleines Fenster. Dahinter könne von einem kleinen Raum aus die gesamte Lichtanlage und die Musik gesteuert werden, erklärt Servadio. Er habe von hier aus auch einen guten Überblick über das ganze Geschehen. Unten befindet sich jetzt der neue Gaming-Bereich mit einem großen Flachbildfernseher und einem gemütlichen Sofa. „Hier haben wir jetzt Platz für unsere E-Sport-Turniere. Wir haben überall Lan-Dosen angebracht, damit wir uns vernetzen können“, so der Stadtjugendpfleger. Stadtbautechniker Marcus Schmidt erwähnt, dass so viel wie möglich mobil gestaltet wurde, damit Servadio das Mobiliar für die verschiedenen Veranstaltungen und Altersgruppen verschieben kann. So haben der Tischkicker, der Billardtisch und sämtliche andere Möbelstücke alle Rollen unter den Füßen.

Blick von oben auf das sanierte Jugendzentrum. Im Vordergrund ist der Disco-Bereich zu sehen.

Das Jugendzentrum habe jetzt einen industriellen Look, die Wände sind rau und nicht mehr glatt. Es sei ein Platz, den sich die Jugendlichen erobern sollen, sagt Marcus Schmidt über die Gedanken, die sich hierzu gemacht wurden. „Das ist schon cool geworden. Ich glaube, dass die Jugendlichen sich hier gerne aufhalten werden. Es ist ein Ort, an dem man sich gut treffen kann“, findet Bürgermeister Kuno Brandt. 

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