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Das Tor zur Altstadt: Mit gezielten Aktionen soll Heiligenhafens Geschäftswelt unterstützt werden

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Von: Patrick Rahlf

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Innenstadtmanagerin Kirsten von Ludowig und Bürgermeister Kuno Brandt machen auf das Tor zur Altstadt aufmerksam.  Einzelhändler und Gastronomiebetriebe wurden auf die Banner gedruckt.
Innenstadtmanagerin Kirsten von Ludowig und Bürgermeister Kuno Brandt machen auf das Tor zur Altstadt aufmerksam. Einzelhändler und Gastronomiebetriebe wurden auf die Banner gedruckt. © Rahlf

Viele haben es schon gesehen: Seit kurzem weist ein riesiges Tor am Eingang der Brückstraße auf das vielfältige Angebot der Heiligenhafener Altstadt hin. Zahlreiche Einzelhändler und Gastronomiebetriebe haben sich an der Aktion beteiligt und ihr Logo zur Verfügung gestellt.

Heiligenhafen – „Die Aktion ist für alle kostenlos und dient der Innenstadtbelebung“, sagt Kirsten von Ludowig, die sich in der Verwaltung um die Belange der Altstadt kümmert . Das Tor ist eine Leihgabe des Tourismus-Service und stand im Juli noch am Eingang der Hafenfesttage. „Wir überlegen ständig, wie wir mit kleinen Projekten für Aufmerksamkeit sorgen können. Das Tor mit der Werbung halten wir für eine gute Maßnahme, um die Besucherströme von der Jachthafenpromenade direkt in die Innenstadt zu führen. Viele Gäste wissen nämlich gar nicht, wie sie Richtung Marktplatz kommen“, erklärt von Ludowig, die Teil eines achtköpfigen Projektgremiums in Heiligenhafen ist, das einen Projektfonds für kurzfristige Innenstadtmaßnahmen verwaltet. Auch die Strandkorb-Aktion auf dem Markt sowie die neue Veranstaltungsreihe „Abends in der Altstadt“ werden davon finanziert. Das Geld stammt aus einem Fördertopf des Landes, für den sich Heiligenhafen erfolgreich beworben hatte (wir berichteten). 

„Ich halte die Maßnahme für sehr sinnvoll. Sie ist ein Hingucker und tut der Innenstadt gut“, sagte Bürgermeister Kuno Brandt. Bis Ende November soll das Tor noch stehenbleiben. Ob in Zukunft an gleicher Stelle ein fest installiertes Tor geplant sei, könne man noch nicht sagen. „Der Eingang zur Brückstraße und die Kreuzung Am Strande werden ohnehin im integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept Berücksichtigung finden“, sagte Kuno Brandt abschließend. 

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