Monika Knoepfle und Francesca Schultz
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Monika Knoepfle (l.) und Francesca Schultz möchten in dem momentanen Lagerraum für Seifen in Zukunft eine Kühlzelle für die Tafel einbauen lassen.

Facebookseite gestartet und Organisationsabläufe verbessert

Die Tafel Heiligenhafen möchte einen begehbaren Kühlschrank

  • Hans-Jörg Meckes
    VonHans-Jörg Meckes
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Die Heiligenhafener Tafel konnte in der Corona-Pandemie ihre Organisationsabläufe verbessern und startet auf Facebook durch. Nun strebt das Team eine neue Kühlzelle für die Lebensmittel an.

  • Heiligenhafener Tafel möchte ihren Lagerraum zu einem begehbaren Kühlschrank umfunktionieren.
  • Dafür benötige es noch die Zustimmung des Unternehmens Ameos.
  • Die neue Facebookseite der Tafel wurde gut angenommen.

Heiligenhafen – Corona-Zeiten sind für viele schwierige Zeiten. Besonders die Tafel in Heiligenhafen musste durch eine tiefe Phase gehen. Doch es gab auch positive Entwicklungen, wie Vorsitzende Monika Knoepfle und Francesca Schultz erzählen. Um sich auszutauschen, kamen die privaten Helfer am Wochenende in den Räumlichkeiten der Tafel am Ameos Klinikum zusammen.

Wir fühlen, dass die Gesellschaft uns wahrgenommen hat.

Monika Knoepfle, Vorsitzende der Heiligenhafener Tafel

Für Monika Knoepfle und Francesca Schultz ist klar: Die Tafel muss in der Gesellschaft in Heiligenhafen im Hinterkopf sein. Deshalb hatte Schultz, die seit Januar mit im Team ist, die Idee, eine eigene Facebookseite zu eröffnen, um auch online Präsenz zu zeigen. Die vor zwei Monaten gegründete offene Gruppe mit dem Namen Die Tafel Heiligenhafen habe bereits zu vielen weiteren Spendern beigetragen, betont Schultz. Mittlerweile verfüge sie bereits über 241 Mitglieder. „Wir fühlen, dass die Gesellschaft uns wahrgenommen hat“, so der Eindruck von Monika Knoepfle.

Tafel möchte ihre Kühlkapazitäten erweitern

Neben all den Schwierigkeiten in der Corona-Krise haben sich bei der Tafel auch positive Dinge entwickelt. Die Arbeitsabläufe und die Organisation laufe nun viel besser als früher, merkt Knoepfle weiter an. Der nächste Schritt soll die Optimierung der Lagerkapazitäten sein. In dem Raum, in dem die Tafel bis jetzt ihre Seifenartikel lagert, würde das Organisationsteam gern eine Kühlzelle einbauen lassen. „Wir hätten dann sozusagen einen begehbaren Kühlschrank und können sie Lebensmittel besser lagern, die jetzt noch im Durchgangsbereich in den Kühlschränken sind“, so Schultz. Damit dieser Plan umgesetzt werden kann, benötige es jedoch noch die Zustimmung des Unternehmens Ameos, das die Räumlichkeiten für die Tafel in Heiligenhafen zur Verfügung stelle. Bis jetzt warte Monika Knoepfle aber immer noch auf eine Rückmeldung.

Die nächste Zeit werde laut Knoepfle nicht einfach: „Die Supermärkte haben im Lockdown eingekauft. Der Tourismus ist stark und wir können nur das herausgeben, was wir von den Märkten bekommen.“  

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