Hubertus Patzelt und Klaus Holger Hecken
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Klaus Holger Hecken (r.) organisiert bereits jetzt die Besetzung der DLRG-Wachstationen für die Saison 2022. Oben ist die Planung von Heiligenhafen zu sehen, unten die von Fehmarn. Heiligenhafens Abschnittsleiter Hubertus Patzelt ist stetig in gutem Kontakt mit Hecken.

In Heiligenhafen sind die Bedingungen für Rettungsschwimmer gut

DLRG plant bereits Besetzung der Wachstationen für 2022

  • Hans-Jörg Meckes
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Während die diesjährige Badesaison erst seit kurzem beendet wurde, wird in Grube beim Zentralen Wasserrettungsdienst Küste der DLRG schon die neue Saison geplant. Die Wachstation in Heiligenhafen ist bei vielen Rettungsschwimmern beliebt.

  • DLRG-Einsatzleiter Klaus Holger Hecken gibt einen Einblick in seinen Arbeitsalltag.
  • Vertragspartner der DLRG sind in Heiligenhafen die Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (HVB).
  • Mit 22 Rettungsschwimmern in der Hauptsaison gehört Heiligenhafen zu den mittelgroßen Wachstationen.

Heiligenhafen/Grube – Die Badesaison 2021 hat gerade erst aufgehört. Doch in Grube macht sich Klaus Holger Hecken vom Zentralen Wasserrettungsdienst-Küste der DLRG (ZWRD-K) schon mächtig Gedanken um die nächste Badesaison 2022, für die er gerade die Pläne zur Besetzung der Wachstationen an der Nord- und Ostseeküste Schleswig-Holsteins erstellt.

Hecken ist bei der DLRG Einsatzleiter für die Küste Schleswig-Holsteins. Zu seinen Aufgaben gehören die Planung der Wachdienste, die Betreuung und die Beratung der DLRG-Vertragspartner und -Einsatzkräfte sowie die Beratung von Kommunen beim Thema Strand- und Wassersicherheit. „In Schleswig-Holstein bin ich für den DLRG-Bundesverband das Mädchen für alles“, erklärt der 49-Jährige.

Seine Bürowand in Grube hat Hecken nahezu mit Dienstplänen für das kommende Jahr tapeziert, denn schon jetzt können sich DLRG-Rettungsschwimmer aus ganz Deutschland im Online-Portal auf dlrg.de/zwrdk für die Saison 2022 bewerben, informiert er.

Im ständigen Austausch mit Heiligenhafen

Aktuell hat Hecken Besuch von HVB/DLRG-Abschnittsleiter Hubertus Patzelt, der das kommunikative Bindeglied zwischen den Heiligenhafener Verkehrsbetrieben (HVB) als Vertragspartner und dem Zentralen Wasserrettungsdienst Küste ist. „Ich vertrete die Interessen der HVB bezüglich des Wasserrettungsdienstes in Heiligenhafen“, erklärt Patzelt. Er und Hecken verstehen sich gut und tauschen sich ständig über die Situation in Heiligenhafen aus. Als Einsatzleiter ist Hecken nämlich auch viel im Außendienst unterwegs, da er über die Dienststellen gut informiert sein muss. Seit mehreren Jahren arbeitet er jetzt schon mit Patzelt zusammen und hat das wertzuschätzen gelernt: „Hubertus Patzelt kümmert sich sehr um die Rettungsschwimmer in Heiligenhafen.“ Dies zeige sich darin, dass er sie bei der Anreise vom Bahnhof abhole und sie in vielen weiteren Punkten unterstütze. Deshalb sei Heiligenhafen auch eine der Wachstationen, in der viele Rettungsschwimmer gerne ihren Dienst verrichten, so Hecken. „Das spiegelt sich auch in den Bewerberzahlen wider. Mein Ziel ist es, die Bedingungen für unsere Leute optimal umzusetzen.“ Patzelt, der plant, noch bis zum Oktober 2024 HVB/DLRG-Abschnittsleiter in Heiligenhafen zu bleiben, fügt hinzu: „Am wichtigsten sind für die Rettungsschwimmer die Unterkunft und die Möglichkeiten, wie sie ihre Freizeit vor Ort gestalten können.“ Die DLRG biete online auf dlrg.de/waterkant für die Rettungsschwimmer eine Übersicht zu allen Stationen an. „Dort können sich alle informieren, welcher Standort am besten zu ihnen passt“, sagt Hecken.

In der diesjährigen Saison 2021 gab es in Heiligenhafen insgesamt 211 Wachaufträge, die von 196 Personen durchgeführt wurden. Vom 15. Mai bis zum 18. September dieses Jahres habe es hier 280 leichte und acht schwere Erste-Hilfe-Fälle gegeben. Mit 22 Rettungsschwimmern in der Hauptsaison gehöre die Warderstadt zu den mittelgroßen Stationen. „In der Vor- und Nachsaison bewachen meist zehn Rettungsschwimmer den Strand“, so Hecken.

„Auf Fehmarn haben wir sechs Badestellen besetzt. Die größte davon ist der Südstrand. Es folgen Bojendorf, Grüner Brink, Meschendorf, Strukkamp und Wulfener Hals“, beschreibt Hecken. Hier seien in der diesjährigen Saison 195 Wachaufträge von 183 Personen durchgeführt worden.

Großenbrode hat sich unter den Wachstationen besonders hervorgetan

Besonders hervorgetan habe sich dieses Jahr auch der Standort Großenbrode, führt der Einsatzleiter weiter aus. „Dort steht jetzt eine neue Hauptwache direkt auf dem Seebrückenvorplatz, was die Bedingungen optimal macht. Auch drei weitere Wachtürme sind da, deren Standorte in der nächsten Saison noch besser angepasst werden sollen.“ Es sei zudem angedacht, für die Rettungsschwimmer in Großenbrode eine neue Unterkunft zu errichten.

Hecken wird nun weiterhin kontinuierlich für alle Standorte planen und freut sich bereits auf die nächste Saison im Jahr 2022.

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