Klinckhamer bei der Strandbegehung: Gesamtkonzept Grundlage für Küstenschutzfördermittel

Eile geboten beim Küstenschutz

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Bei einem Ortstermin am westlichen Strand des Steinwarders informierten sich der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Klinckhamer, die CDU-Fraktionsführerin Helga Wiedersich und der neue CDU-Ortsvorsitzende Timo Gaarz über die Sturmschäden.

HEILIGENHAFEN (ft) · Bei einer Strandbegehung auf dem Steinwarder informierten sich der Landtagsabgeordnete Klaus Klinckhamer, die CDU-Fraktionsvorsitzende Helga Wiedersich und der neue Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes, Timo Gaarz über die Sturmschäden im westlichen Bereich des Steinwarders.

Klinckhamer, Wiedersich und Gaarz waren sich einig, dass die geplanten Küstenschutzmaßnahmen für Heiligenhafen existentiell wichtig und touristisch notwendig seien.

Es gelte in der Warderstadt alle Kräfte zu bündeln, um das bis Ende Januar erwartete Teilgutachten für Küstenschutzmaßnahmen konsequent umzusetzen. Ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Küstenschutz in Heiligenhafen und der dazu gehörende Notfallplan seien aber Fördervoraussetzung für das Land Schleswig-Holstein, sagten Timo Gaarz und Helga Wiedersich. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Klaus Klinckhamer unterstrich noch einmal deutlich, dass ein Gesamtkonzept für den Küstenschutz vor Heiligenhafen Grundlage für die Förderung durch die Landesregierung sei. Klinckhamer erinnerte daran, dass auch der Leiter des Amtes für ländliche Räume beim ersten Arbeitsbesuch in Heiligenhafen, den Klinckhamer vermittelt habe, die Förderung vom Küstenschutzkonzept für ganz Heiligenhafen abhängig gemacht hat.

Klaus Klinckhamer und Helga Wiedersich halten es für viel zu spät, wenn das Gesamtgutachten des Ingenieurbüros Wald & Kunath erst im März im Rathaus erwartet wird. Hier wäre der Bürgermeister gut beraten, wenn er den Wasserbauingenieuren in Stockelsdorf die Dringlichkeit des Küstenschutzkonzeptes und die damit zusammenhängende Förderung deutlich machen könnte. Alle drei CDU-Kommunlapolitiker sind der Auffassung, dass bei einem Förderantrag im März und den damit verbundenen Ausschreibungen die Küstenschutzbaumaßnahmen in die Saison fallen würden, was den Tourismus in der Warderstadt belasten könnte.

Der CDU-Landtagsabgeordnete machte deutlich, dass die Warderstadt Heiligenhafen zu jeder Zeit mit seiner Hilfe rechnen könne. Doch ohne Küstenschutzgutachten könne er nicht beim Amt für ländliche Räume und den Ministerien vorstellig werden. Deshalb sei Eile geboten.

Beim Ortstermin vor dem Strand des Strandhotels bestätigte die CDU-Fraktionsvorsitzende Helga Wiedersich nochmals die Forderung nach einer Stranderneuerung, die unumgänglich sei. Auch hier unterstützt Klaus Klinckhamer die Heiligenhafener Bemühungen. Bürgermeister Heiko Müller bot der CDU-Landtagsabgeordnete auch Unterstützung bei der Suche nach Fördertöpfen für die  Strandaufspülung an. Heiligenhafen werde es sonst schwer fallen, aus eigener Finanzkraft die Strandaufspülung zu bewältigen. Auch Timo Gaarz bewertet die momentane Situation an der Küste vor Heiligenhafen als äußerst bedrohlich.

Timo Gaarz: „Ich sehe unsere Landesregierung in der Verantwortung mit entsprechenden finanziellen Mitteln die notwendigen Maßnahmen in Heiligenhafen zu unterstützen. Dazu gehören unweigerlich auch die Kosten für die Sandaufspülung am Steinwarder Strand. Es ist nicht akzeptabel, dass gerade diese Kosten nicht förderfähig sein sollen.“

Vor dem Hintergrund, dass die Landesregierung für die Insel Sylt in den nächsten drei Jahren 14 Mio. Euro für ein Sonderprogramm zur Verfügung stellt, sieht Timo Gaarz diese begrüßenswerte Fürsorge des Landes auch für Heiligenhafen und die gesamte Ostseeküste gegeben. Wie Gaarz betonte, sei auch ihm die dramatische Situation auf der Insel Sylt bekannt, und es sei auch gut, dass das Land hier entsprechend unterstützend tätig werde.

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