Kreisjugendfeuerwehrtag in Großenbrode – Landrat Reinhard Sager: „Der Kreis ist stolz auf euch“

„Eine hervorragende Arbeit“

Die Leistungsspangenträger (v.l.): Jens Meyer, Olaf Dreyer, Hartmut Junge, Siegfried Quickert und Dirk Martens.

Von Lothar MauritzGROSSENBRODE • Als „lebendige Demokratie“ bezeichnete Großenbrodes Wehrführer Udo Glauflügel die Jugendfeuerwehren.

Jeder Euro, der in die Jugendarbeit fließe – ob nun Feuerwehr oder andere Jugendverbände –, sei besser investiert als „gegen Drogen oder Kriminalität“, sagte Glauflügel zu den rund 200 Jugendlichen, ihren Betreuern und zahlreichen Ehrengästen von Fehmarn bis Stockelsdorf, die am Sonnabend der Einladung zum Kreisjugendfeuerwehrtag nach Großenbrode ins Haus des Gastes am Südstrand gefolgt waren.

Einen besonderen Gruß konnte Kreisjugendleiter Hartmut Junge aus Lensahn an Landrat Reinhard Sager (CDU), den Großenbroder Verwaltungschef Oberamtsrat Jürgen Zuch und den örtlichen Wehrführer Udo Glauflügel richten. Die Feuerwehren waren unter anderem vertreten durch den Landesjugendwart Hauke Ohland, Kreiswehrführer Ralf Thomsen, die Kreisehrenwehrführer Johannes Störtenbecker und Manfred Reinholdt sowie Ehrenkreisjugendleiter Thorsten Path.

Sager sichert Unterstützung zu

Beeindruckt zeigte sich  Oberamtsrat Zuch, wie viele Jugendliche sich ehrenamtlich für die Feuerwehr engagierten, und erinnerte dabei an das zehnjährige Jubiläum in 2008 der Großenbroder Jugendwehr. „Der Kreis ist stolz auf seine Jugendwehren“, sagte Landrat Sager und sicherte weiterhin Unterstützung für die Aus- und Weiterbildung zu.

Kreisjugendfeuerwehrwart Junge bezeichnete das zurückliegende Jahr als ein gutes für die Jugendwehren. 73 junge Männer und Frauen seien 2006 in die aktiven Wehren im Kreisfeuerwehrverband übergetreten, 18 mehr als im Vorjahr. „Damit haben sich die Jugendwehren einmal mehr als wichtigste Nachwuchsquelle unserer Organisation bewiesen“, so Junge.

Besonders stolz kann Heiligenhafens Feuerwehr sein, die allein neun Übernahmen aus der Jugendwehr vermelden konnte. 196 Jungen und Mädchen sind in die Jugendfeuerwehren neu aufgenommen worden. Am erfolgreichsten bei der Nachwuchswer- bung war die Jugendwehr Süsel mit 18 Ein- und keinen Austritten. Die vielen Austritte, die noch 2005 in einigen Jugendwehren zu beklagen waren, hätten sich glücklicherweise nicht wiederholt, betonte Junge.

Ende 2006 wurde die 39. Jugendwehr im Kreis in Riepsdorf gegründet. Sie entstand aus einem Teil der Jugendwehr des ehemaligen Amts Grube. Die andere Hälfte der ehemaligen Amtsjugendwehr ist jetzt in Kellenhusen zuhause.

21758 Stunden Jugendarbeit erbracht

21758 Stunden Jugendarbeit haben die Jugendwehren im Kreis in 2006 erbracht. 5063 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 5516 Stunden allgemeine Jugendarbeit wurden von den Wehren geleistet. Noch einmal die gleiche Stundenzahl haben die Jugendwarte und Betreuer sowie die Mitglieder des Kreisjugendfeuer- wehrausschusses für Vor- und Nachbereitung der Ausbildung, für Versammlungen sowie ihre eigene Aus- und Weiterbildung aufgewendet. „Ihr macht eine hervorragende Arbeit, die mit Geld nicht bezahlbar wäre“, dankte Junge allen Anwesenden.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Alexander Wendel-ewski in den Fachbereich Ausbildung gewählt. Die Kreisju- gendgruppenleitung hat ab sofort Patrick Nieland inne, Nadine Boje ist seine Stellvertreterin. Stellvertretender Kas- senprüfer wurde Maik Kramp.

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