Einstimmige Empfehlung des Stadtentwicklungsausschusses / Hunderte Bürger im Binnensee-Pavillon

Klares Ja für Gosch-Ansiedlung

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Der Hafenservice wird für den Gosch-Bau weichen müssen.

HEILIGENHAFEN -ra- Mehrere Hundert Bürger haben gestern Abend den Weg in den Binnensee-Pavillon gefunden, um einer fast schon historischen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses beizuwohnen. Sie wurden allesamt Zeugen, wie der Ausschuss den Weg für eine Ansiedlung der Gastronomiekette Gosch am Jachthafen ebnete – und das sogar einstimmig mit 13:0.

Ohne Gegenstimme oder Enthaltung zeigten alle Fraktionen geschlossen, dass sie hinter dem bei der einheimischen Gastronomie nicht unumstrittenen Vorhaben stehen. Mit insgesamt 250 Sitzplätzen, jeweils zur Hälfte verteilt auf den Innen- und Terrassenbereich, plant das auf Fisch spezialisierte Unternehmen. Standort wird das jetzige Gebäude des Hafenmeisters, das weichen wird. Insgesamt ist das Grundstück 1037 Quadratmeter groß, wie Gosch-Geschäftsführer Thomas Schmidt mitteilte. Der Gastronomiebetrieb soll an 364 Tagen im Jahr geöffnet haben und einen Grund-Personalstamm von 25 bis 30 Mitarbeitern haben. In der Hauptsaison sollen es an die 40 Kräfte sein. „Wir werden umgehend damit beginnen, nach Möglichkeiten zu suchen, wo unser Personal wohnen kann“, so Schmidt, der auch in Aussicht stellte, eventuell ein Personalhaus zu bauen. In der kommenden Saison wird Gosch noch nicht in Heiligenhafen vertreten sein, als Baubeginn wird Oktober 2019 anvisiert. Auf Nachfrage stellte Schmidt klar, dass der angrenzende Spielplatz nicht angetastet werde. Insgesamt werden durch den Bau sieben Parkplätze wegfallen, die an anderer Stelle aber wieder entstehen könnten.

Auch das Bünning-Vorhaben im Ferienpark hat eine positive Rückmeldung vom Stadtentwicklungsausschuss erhalten. Den umfangreichen Bericht lesen Sie am Montag in Ihrer Heiligenhafener Post.

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