Erst Buhnenbau in diesem Herbst, dann Sandaufspülung im nächsten Frühjahr

Noch mehr Badestrand zur Saison 2017

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Bereit zur Verarbeitung: Mitte September werden die seeseitigen Buhnen gerammt.

HEILIGENHAFEN -ft- Die Warderstadt mausert sich. Wie wir berichteten, soll die neue Steinwarder-Südpromenade zum Sommer 2017 fertig sein. Dann soll auch ein breiterer Sandstrand am Ostseestrand des Steinwarders die Badegäste ansprechen. 

Wie HVB-Geschäftsführer Joachim Gabriel mitteilte, werden an den schmalen Strandabschnitten zur Strandverbesserung 44000 Kubikmeter Sand aufgespült. Wichtig sei hier auch der landschaftspflegerische Begleitplan. Danach können die Rammarbeiten für die Testbuhnenfelder ab Mitte September weitergehen, bei den HVB rechnet man damit, dass die Buhnen in drei Wochen gerammt werden können. Im landseitigen Bereich sind die Buhnen aus Lärchenholz schon eingebracht, auf der Seeseite werden Holzpfähle aus Eukalyptusholz verbaut.

Das aus Südafrika stammende Holz soll resistent gegen die Pfahlbohrmuschel (Teredo navalis) sein, die in der Ostsee immer häufiger vorkommt. Bei den HVB rechnet man mit einer Bauzeit von 14 Tagen für die Testbuhnenfelder. Ideal wäre es unterdessen gewesen, beide Sandaufspülungen am Binnensee und am Badestrand demnächst zeitgleich vorzunehmen. Doch da wären noch die Herbststürme, mit denen zu rechnen ist. Um den neuen Strand zu schützen, soll der Sand erst im Frühjahr 2017 aufgebracht werden, so die HVB. Der Sand kommt aus dänischen Lagerstätten (wir berichteten) und wird per Schiff nach Heiligenhafen transportiert. Da jedes Schiff ungefähr 2 000 Kubikmeter Sand an Bord hat, sollten die Auf- spülarbeiten im kommenden Frühjahr in 14 Tagen beendet sein. 

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