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„Frische Brise“ für Heiligenhafens Innenstadt

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Von: Patrick Rahlf

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Es bleibt das große Ziel: Heiligenhafens Innenstadt soll in den kommenden Jahren attraktiver werden. Dafür wurden jetzt Fördergelder freigegeben. Ein gewähltes Gremium soll die Maßnahmen koordinieren.
Es bleibt das große Ziel: Heiligenhafens Innenstadt soll in den kommenden Jahren attraktiver werden. Dafür wurden jetzt Fördergelder freigegeben. Ein gewähltes Gremium soll die Maßnahmen koordinieren. © Rahlf

2021 hat die Stadt Heiligenhafen beim Innenministerium in Kiel einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses aus dem Programm zur Förderung der Innenstadtentwicklung und der Stadt- und Ortszentren gestellt. Das Ziel: kurz- bis mittelfristig eine Stärkung der Attraktivität der Innenstadt und der Verbindungsachse Marktplatz–Seebrückenpromenade–Seebrücke zu erreichen.

Heiligenhafen – Der Antrag wurde relativ zügig bewilligt, der Förderzeitraum beträgt zwei Jahre und endet zum 31. Dezember kommenden Jahres. „Als Ziele sind unter anderem die Belebung der Innenstadt, die Aufwertung der öffentlichen Räume und der Abbau stadträumlicher Konkurrenz zwischen den touristischen Wasserlagen und der Innenstadt aufgeführt“, heißt es in der jüngsten Vorlage des Stadtentwicklungsausschusses, der sich mit der Zusammensetzung eines Gremiums befasst hat, das über die Mittelverwaltung des Projektfonds entscheiden wird. Der Stadt Heiligenhafen wird nämlich zur Erarbeitung eines Veranstaltungs- und Marketingkonzepts „Frische Brise Innenstadt“ ein Etat in Höhe von 20000 Euro zur Verfügung gestellt, zudem stehen für Starthilfen und Kleinprojekte weitere 65000 Euro aus einem Fonds zur Verfügung. Die Mittel sollen der schnellen und unbürokratischen Umsetzung dienen, der städtische Eigenanteil beträgt 16250 Euro.

In das Gremium zur Erreichung der Ziele und Verwendung der Mittel des Projektfonds werden neben Bürgermeister Kuno Brandt, Innenstadtmanagerin Kirsten von Ludowig und Bauamtsleiter Roland Pfündl auch folgende Mitglieder entsandt: Eike Doyen (Tourismus/Veranstaltungen), Olaf Eggers (Gewerbe, Industrie- und Handelskammer), Tobias Kuhn (Gewerbeverein), Jan Rohde (Einzelhandel) und Beach-Motel-Direktorin Alex Rojas (Gastronomie).

Vollmer und Rickert mit Zusammenstellung des Gremiums unzufrieden

„Mir fehlt die kulturelle Komponente bei der Zusammensetzung. Ein Vorstandsmitglied der Volkshochschule wäre beispielsweise wünschenswert“, regte Michael Vollmer (Grüne) im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss an. Doch sein Vorschlag, Dr. Eugen Altwicker, 2. Vorsitzender der VHS in Heiligenhafen, in das Gremium wählen zu lassen, fand keine Mehrheit.  „Die personelle Zusammensetzung ist mir nicht innovativ genug“, kritisierte auch Niko Rickert (Liberale BisS-Fraktion). Rickert und Vollmer waren es auch, die dem Beschlussvorschlag nicht zustimmten.  

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