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Versuchter Telefonbetrug: 85-jähriger Heiligenhafener reagiert genau richtig

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Von: Patrick Rahlf

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Polizei-Symbolbild.
Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Betruges. © dpa

Am heutigen Dienstagmorgen hat ein falscher Polizist versucht, einen 85-jährigen Mann aus Heiligenhafen am Telefon zu betrügen. Dieser erkannte jedoch den Schwindel und informierte die echte Polizei.

Heiligenhafen – Der falsche Polizist täuschte dem 85-Jährigen vor, dass sein Name auf einer Adressliste gefunden worden sei und man deswegen von einem bevorstehenden Einbruch bei ihm ausgehe. Der Geschädigte erkannte jedoch den Betrugsversuch und legte auf, teilte die Polizeidirektion Lübeck mit. 

Ereignet hatte sich der Anruf am Dienstagmorgen gegen 7 Uhr. Nach der Schilderung, dass man aufgrund von angeblich aufgefundenen Daten des 85-Jährigen von einem bevorstehenden Einbruch ausgehe, wurde der Geschädigte von dem falschen Polizisten aufgefordert, eine Telefonnummer mit den Anfangszahlen 2110 anzurufen. Dieses tat der aufmerksame rüstige Mann aus Heiligenhafen nicht, sondern informierte im Anschluss die richtige Polizei. In diesem Zusammenhang wird jetzt wegen des Verdachts des versuchten Betruges ermittelt.

Die Beamten geben folgende Präventionshinweise:

– Bürgerinnen und Bürger werden von Polizeibeamten generell nicht dazu aufgefordert, die Polizei unter einer anderen Rufnummer zurückzurufen.

– Die Polizei verlangt am Telefon nicht die Zahlung einer Kaution oder Herausgabe von Wertsachen. 

– Angerufene Personen sollen sich den Namen und Dienstort des anrufenden Beamten notieren und das Gespräch im Zweifel beenden. 

– Rufen Sie die Polizei über die Amtsnummer an und lassen Sie sich direkt mit dem namentlich genannten Beamten verbinden.

– Machen Sie am Telefon keine Angaben über persönliche Daten und Ihre persönlichen Verhältnisse.

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