Frisia-Offshore-Reederei will ehemaliges Polizeiboot als Versorger einsetzen

„Fehmarn“ geht als „Goode Wind“ in Nordsee

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Unter dem neuen Namen „Goode Wind“ wird das ehemalige Polizeiboot „Fehmarn“ in Zukunft eingesetzt werden. Maschinist Ehrhard Meyer, Thomas de Vries als technischer Leiter der Reederei, Vorstandsassistent Fred Meyer, Kapitän Andre Eilers und Bootsmann Volker Möller (v.l.n.r.) waren nach Heiligenhafen gekommen, um die „Goode Wind“ nach Oldersum/Ems zu überführen.

HEILIGENHAFEN (ft) · Mit dem neuen Namen „Goode Wind“ am Bug verließ am Mittwoch das ehemalige Polizeiboot „Fehmarn“ seinen langjährigen Heimathafen Heiligenhafen. Die „Fehmarn“ war im Frühjahr außer Dienst gestellt und durch einen Neubau ersetzt worden (wir berichteten).

Unter der Flagge der Frisia-Offshore-Reederei, einer Tochter der AG Reederei Norden-Frisia, wird die „Goode Wind“ künftig Servicemonteure vom neuen Heimathafen Norddeich zum 45 Kilometer vor der Insel Borkum gelegenen ersten deutschen Offshore-Windpark „alpha ventus“ bringen.

Die AG Reederei Norden-Frisia hat seit Baubeginn des Windparks im Jahre 2008 die Versorgungsdienstleistungen für „alpha ventus“ übernommen. Mit der „Goode Wind“ will die neue Frisia-Offshore-Reederei, die am 1. Mai 2010 gegründet wurde, die Service-Arbeiten im Offshore-Windpark sicherstellen.

Seit Montag war Kapitän Andre Eilers von der Frisia-Offshore-Reederei mit seiner Mannschaft in Heiligenhafen, um die „Fehmarn“ zu übernehmen.

▪ „Fehmarn“ für 400 000 Euro ersteigert

Wie Kapitän Andre Eilers betonte, habe man ein Schiff übernommen, das in einem sehr guten und gepflegten Zustand sei. Die Reederei hatte das ehemalige Polizeiboot auf einer Internetauktion für 400 000 Euro erworben – ein wahres Schnäppchen. Jetzt wird das Schiff zur Diedrich-Werft in Oldersum/Ems überführt, wo noch einige Umbauten für den Einsatz im Offshore-Windpark „alpha ventus“ vorgenommen werden, um das problemlose Absetzen der Servicemonteure zu ermöglichen. Zur Schiffsübernahme nach Heiligenhafen waren auch der technische Leiter der Frisia-Offshore-Reederei, Thomas de Vries, und Vorstandsassistent Fred Meyer gekommen.

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