Eckhart Jens mit stehendem Beifall verabschiedet / Einstimmige Wahl zum Ältermann

Feist ist der neue Gildechef

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Eckhart Jens (l.) gehörte zu den Ersten, die dem neugewählten Ältermann Hans-Joachim Feist zu seiner Amtsernennung gratulierten.

GROSSENBRODE · Zehn Jahre stand er der „Olen Gill“ vor – zehn Jahre, in denen nicht immer alles glatt lief, ließ Eckhart Jens in seiner Rede vor den Gildebrüdern durchblicken, seiner letzten Rede als 1. Ältermann. Doch in diesem Jahrzehnt wurde auch viel erreicht, auf dem sein Nachfolger Hans-Joachim Fest nun aufbauen kann.

Und auch bei seinem Scheiden blickt Jens in die Zukunft der „Olen Gill“: „Der 1. Ältermann ist nicht die Gilde, die Gilde sind wir alle; ohne Vorstand, ohne die ehrenamtlichen Helfer funktioniert eine Gilde nicht. Das ist Teamarbeit, das Brauchtum zu pflegen und die plattdeutsche Sprache zu erhalten.“ Nicht weniger als 42 Gildebrüder konnte Eckhart Jens in seiner Zeit als Gildechef willkommen heißen – ein Zeichen dafür, dass die Traditionen der Gilde auch in der heutigen Zeit lebendig sind.

Mit lang anhaltendem, stehendem Applaus würdigten die auf der Mitgliederversammlung anwesenden Gildebrüder ihren langjährigen Ältermann; der Vorstand überreichte ihm zudem eine Kiste Wein. Als Nachfolger wurde Hans-Joachim Feist vorgeschlagen, der bei der anschließenden Wahl sämtliche Stimmen der Gildebrüder auf sich vereinen konnte.

Der neue Gildechef kann auf ein solides Fundament bauen: Wie beim Bericht von Hauptrechnungsführer Michael Kraus deutlich wurde, habe die „Ole Gill“ im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet und ein kräftiges Plus in der Kasse erzielt. Auch bei den zahlreichen Veranstaltungen und Exkursionen zeigten die Gildebrüder großen Zusammenhalt, insbesondere der Königsball sei ein großer Erfolg gewesen, so Jens. · lm

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