6. „Fisherman“ zieht Triathlon-Freunde aus ganz Deutschland und zahlreiche Zuschauer an

„Fisherman“-Triathlon bringt den Hafen zum Kochen

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Nach dem Schwimmen ging es aufs Fahrrad, um weitere 20 Kilometer zu bezwingen.

HEILIGENHAFEN -ft- Klaus Eckstein vom LC Nordhorn war schon im Vorfeld der Favorit des Fisherman-Triathlon und hat am Sonntag im 750-Meter-Schwimmen, 20-Kilometer-Radfahren und fünf-Kilometer-Laufen wieder seine große Klasse unter Beweis stellen können. Bei den Frauen siegte bei den Sprintern Maike Syassen, Tri-Sport Lübeck.

Ausnahmezustand gestern in Heiligenhafen: Der „Fisherman“-Triathlon rief und die Teilnehmer kamen in Scharen. Schon im Vorfeld hatte es knapp 400 Anmeldungen gegeben. Viele Zuschauer erlebten den „Fisherman“ aus der ersten Reihe am Rande des Hafenbeckens, das bei den drei Starts so aussah, als würde es kochen. Viel Beifall für die Triathleten auch an der Rad- und Laufstrecke von begeisterten Gästen und Heiligenhafenern. Als Veranstalter hatte Tourismusleiter Manfred Wohnrade die Triathleten und Gäste zu Beginn des sportlichen Höhepunktes herzlich in Heiligenhafen begrüßt.

Nach fünf erfolgreichen Jahren beim „Fisherman“ gab es in diesem Jahr einen größeren Wechsel im Organisationsteam. Als neuer Veranstalter ist der Tourismus-Service Heiligenhafen neu ins Boot gekommen. Wie Thuan Nguyen, beim Tourismus-Service für Veranstaltungen zuständig, sagte, gab es im Vorfeld schon 380 Anmeldungen. Das zeige, dass der „Fisherman“ immer mehr Sportfreunde nach Heiligenhafen ziehe.

Im Hafenbecken sah es so aus, als würde es kochen.

Die drei Disziplinen sind für die Profis mit 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen keine sehr große Herausforderung. So schaffte der Sieger Klaus Eckstein die gesamte Strecke mit 54:24 Minuten in einer Zeit unter einer Stunde. Maike Syassen benötigte 1:04:51 Stunden.

Für die Jedermann-Triathleten war die Schwimmstrecke auf 500 Meter gekürzt worden, die Radfahr- und Laufstrecke blieb jedoch unverändert. Bei der Radstrecke musste erst einmal der Wachtelberg bewältigt werden, bevor es durch die Heiligenhafener Feldmark und wieder zurück ins Wechsellager am Hafen ging. Der Streckenrekord lag in diesem Jahr bei 39 Minuten. Die Laufstrecke hätte schöner nicht sein können, denn vom Hafen ging es über die Warderbrücke und Jachthafenpromenade, diese Strecke musste allerdings zweimal bewältigt werden, um die erforderlichen fünf Kilometer zu schaffen. Joana Eggers, Praktikantin beim Tourismus-Service, startete zum ersten Mal beim „Fishermann“ und konnte einen guten 39. Platz belegen.

Für die Sicherheit bei dieser Veranstaltung sorgten die Wasserschutzpolizei, die DLRG, die Seenotretter der DGzRS und die Feuerwehr. Freiwillige Helfer von TSV, politischen Gruppierungen, aber auch Heiligenhafener Bürger hatten sich bei der Betreuung der Sportler engagiert. Ein großes Lob hatte der Veranstalter für die Geduld der Heiligenhafener und Gäste, die an diesem Sonntagvormittag mit Straßensperrungen leben mussten.

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