Förderbescheid für Dorfkulturzentrum eingetroffen / Projekt kann nun Fahrt aufnehmen

750000 Euro für Großenbrode

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Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise freut sich über die Zustellung des Förderbescheides über 750000 Euro.

Großenbrode -ra- Erneut ist ein saftig dotierter Förderbescheid in Großenbrode eingetroffen. Mit 750000 Euro wird die Aufwertung des Dorfkerns der Gemeinde am Sund gefördert, die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,078 Millionen Euro. Bekanntlich soll die alte Schmiede wieder aufgebaut, das in die Jahre gekommene Spritzenhaus umgebaut und der Dorfplatz mit einer großen Teichterrasse und angeschlossener Gastronomie belebt werden.

Das Geld stammt aus Mitteln des Landes und des Bundes im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK). „Es ist großartig, diesen Förderbescheid nun in den Händen zu halten“, sagte Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise (CDG) bei einem Pressetermin vor Ort. „Das Planungsbüro um Uwe Wulf und Sönke Utke hat die Ausschreibungen bereits vorbereitet, wir haben nur noch auf die Zustellung des Förderbescheides gewartet. Nun kann das Projekt Fahrt aufnehmen“, so Reise, der hofft, dass sich schnell Baufirmen finden werden, um noch in diesem Jahr mit den Arbeiten zu beginnen. Eine Fertigstellung des Baus bis Herbst kommenden Jahres sei wünschenswert, erklärte der Großenbroder Bürgermeister.

Die Belebung des Dorfkerns mit der Instandsetzung des Spritzenhauses als Veranstaltungsraum und dem Wiederaufbau der Schmiede als Hochzeitsschmiede und Ausstellungsraum sei das erste Großprojekt des auf den Weg gebrachten Dorfentwicklungskonzeptes in Großenbrode. „Ich bedanke mich bei allen privaten Spendern, bei der Projektgruppe sowie bei Simon Behrendt vom Amt Oldenburd-Land, der beharrlich in Kiel nachgehakt hat“, so Reise. Ende Mai dieses Jahres durfte der Bürgermeister erst eine Großspende über 50000 Euro von CP Kelco-Geschäftsführer Mathias Krause entgegennehmen (wir berichteten). Das Geld soll für das Inventar des neuen Dorfkulturzentrums verwendet werden. Einen Pächter für die Gastronomie gibt es unterdessen noch nicht. „Sollte sich kein externer Betreiber finden, werden wir überlegen, ob die GTS hier übernimmt“, erklärte Reise.

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