Grüne: Verschwendung von Steuergeldern

Fußweg zum Aldi-West wird gebaut

Als annehmbare Alternative zum Aldi-West sieht der Stadtvertreter Gerd Panitzki die Straße Rauher Berg. Den Bau eines neuen Fußweges an der Bergstraße nannte Panitzki „Verschwendung von Steuergeldern“.

Als annehmbare Alternative zum Aldi-West sieht der Stadtvertreter Gerd Panitzki die Straße Rauher Berg. Den Bau eines neuen Fußweges an der Bergstraße nannte Panitzki „Verschwendung von Steuergeldern“.

HEILIGENHAFEN (ft) • Mit 16 Ja-Stimmen von CDU, SPD und Bürgerliste hat die Stadtvertretung beschlossen, den Fußweg an der Bergstraße – Feldstraße bis Höhenweg – zu bauen. Der Stadtvertreter Gerd Panitzki, Bündnis 90/Die Grünen, stimmte dagegen.

In der Stadtvertretung begründete die SPD nochmals ihren Antrag und machte deutlich, dass der Fußweg zum Aldi-West dringend notwendig sei und erste Priorität habe. Bürgervorsteher Norbert Suhr hatte im Vorfeld das Angebot eines Heiligenhafener Unternehmers präsentiert, der einen sandgebundenen Weg für rund 30000 Euro bauen könnte. Im Anschluss an eine Ortsbesichtigung machte der Unternehmer deutlich, dass er für 36000 Euro auch den Weg mit Pflasterung bauen könne. Die Stadtvertretung machte dieses Angebot zur Grundlage ihres Beschlusses. Die Kosten für den Bau des Fußweges sollen aus dem Erlös des Verkaufes der ehemaligen Neuapostolischen Kirche gedeckt werden.

"Rauher Berg gute Alternative"

Gerd Panitzki, Bündnis 90/ Die Grünen, sprach in der Stadtvertretung offen von Verschwendung von Steuergeldern, denn es gäbe mit dem fest ausgebauten Fußweg an der Straße Rauher Berg, der zu dem noch beleuchtet sei, eine gute Alternative. Die Straße Rauher Berg münde, von der Feldstraße kommend, in den Höhenweg, an dem auch der Aldi-Markt liege. Der geringe Umweg von wenigen Metern sei der nur geringen Zahl von Fußgängern zuzumuten.

Nach den Worten des grünen Stadtvertreters könne man das Geld für den Fußweg woanders besser einsetzen. Panitzki erinnerte in der Stadtvertretung daran, dass Rollstuhlfahrer oder ältere Menschen mit Gehwagen den viel belebten Marktplatz wegen der Pflasterung nur schwer überqueren könnten. Hier müssten Fußgängerbrücken gebaut werden.

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