CDU-Ortsverband Heiligenhafen mit Newcomern und Altbewährten in den Kommunal-Wahlkampf

Gaarz bei der CDU Nummer eins

Die neue CDU-Mannschaft mit Peer Hansen, Günter Möhlmann, Nicolaj Nieden, Georg Rehse, Volker Schmidt, Ekkehard Hermes, Stephan Karschnick und Timo Gaarz. Nicht auf dem Bild sind Jan Rohde und Erik Eybächer. Beide konnten aus beruflichen Gründen an der CDU-Mitgliederversammlung nicht teilnehmen.

HEILIGENHAFEN (ft)  • Bei den Heiligenhafener Christdemokraten drehte sich am letzten Donnerstag das Kandidaten-Karussell für die Kommunalwahl 2008. Helga Wiedersich und Norbert Suhr werden nicht mehr antreten. Die Führungsrolle in der CDU übernimmt Timo Gaarz auf Listenplatz eins.

Die CDU Heiligenhafen setzt auf die politische Erfahrung der „alten Hasen“, hat die Wahlkampfmannschaft aber auch mit Newcomern verjüngt, die frisches Blut in die Kommunalpolitik bringen sollen. Zu den Neuen, die ins Stadtparlament einrükken wollen, gehört Günter Möhlmann, der aber schon als bürgerliches Mitglied politisch Erfahrungen sammeln konnte. Neu dabei ist auch Georg Rehse, der besonders in Fragen des Fremdenverkehrs neue Impulse geben kann. Zu den jüngsten Bewerbern um ein CDU-Mandat gehört Erik Eybächer (27). Auf der Mitgliederversammlung wurden für die fünf Heiligenhafener Wahlbezirke folgende Kandidaten gewählt:

Wahlbezirk 1 (Realschule): Ekkehard Hermes und Günter Möhlmann; Wahlbezirk 2 (Bürgerhaus): Nicolaj Nieden und Stephan Karschnick, Wahlbezirk 3 (Gorch-Fock-Schule): Peer Hansen und Georg Rehse; Wahlbezirk 4 (Rathaus) Jan Rohde und Volker Schmidt; Wahlbezirk 5 (Franz-Böttger-Schule): Timo Gaarz und Erik Eybächer.

Bei der Nominierung der Listenkandidaten für die Plätze eins bis vier konnte nur Timo Gaarz mit 30 Ja-Stimmen ein einstimmiges Wahlergebnis erringen. Die anderen Kandidaten auf den Plätzen zwei bis vier (Einzelwahl) und fünf bis zehn (En-Bloc-Wahl) konnten nicht immer ein hundertprozentiges Wahlergebnis von 30 abgegeben Ja-Stimmen verbuchen.

Die Liste der CDU sieht wie folgt aus: 1. Timo Gaarz, 2. Jan Rohde, 3. Stephan Karschnick, 4. Nicolaj Nieden, 5. Erik Eybächer, 6. Ekkehard Hermes, 7. Volker Schmidt, 8. Peer Hansen, 9. Günter Möhlmann, 10. Georg Rehse. Helga Wiedersich, die sich – wie angekündigt – aus der Kommunalpolitik zurückziehen wollte, ist auf Platz 21 der Liste eingesprungen.

Bürgervorsteher Norbert Suhr ist auf der Mitgliederversammlung zur Vertrauensperson gewählt worden und wird die CDU-Wahlvorschläge beim Wahlleiter im Rathaus abgeben. Stellvertretende Vertrauensperson ist Sonja Much, die im Notfall Norbert Suhr vertreten wird.

Ingo Gädechens, der als CDU-Kreisvorsitzender die Wahlen in Heiligenhafen leitete, bedauerte, dass Frauen nicht in der neuen CDU-Mannschaft zu finden seien. Nach intensiver Suche sei es in Heiligenhafen nicht gelungen, eine weibliche Bewerberin für ein CDU-Mandat zu finden. Dafür sei es aber gelungen, mit Erik Eybächer einen jungen Mann in die CDU-Mannschaft zu integrieren, sagte Gädechens. Der CDU-Kreisvorsitzende forderte die neuen Kandidaten auf, einen engagierten Wahlkampf in Heiligenhafen zu führen und unter Beweis zu stellen, dass die Christdemokraten der Warderstadt die besseren Argumente in der Kommunalpolitik haben.

„Heimat-Aufschwung-Zukunft – für eine starke Warderstadt“, so lautet der Slogan, der über dem Wahlprogramm der CDU Heiligenhafen steht.

In diesem Programm sind die Ziele der Christdemokraten für die nächste Legislaturperiode abgesteckt. Hier werden die Themen „Gesellschaftliches Miteinander – Bildung und Kultur“, „Sicherheit und Ordnung“, „Ehrenamt“, „Stadtentwicklung und Tourismus“, „Moderne Verwaltung“, „Fischerei“, „Umwelt“, „Küstenschutz“ und „Schulentwicklung“ behandelt. (Die einzelnen Themen wird die HP in den nächsten Ausgaben in Gesprächen mit Timo Gaarz, Helga Wiedersich und den Vorsitzenden, der von der CDU besetzen Fachausschüsse näher erläutern.) Auf der CDU-Mitgliederversammlung machte Timo Gaarz aber schon deutlich, dass die Christdemokraten der Warderstadt für ein neues Bürgerhaus eintreten werden.

Der CDU-Ehrenvorsitzende Manfred Otto stellte noch einmal die Belebung der Heiligenhafener Innenstadt in den Mittelpunkt seiner Ausführungen. Für Timo Gaarz seien die Ergebnisse des Workshops nicht nur Lippenbekenntnisse. Was hier erarbeitet wurde, sollte schnellstens umgesetzt werden.

Für Volker Schmidt ist es nicht „fünf Minuten vor zwölf“, sondern schon viel später. Die CDU sei die einzige politische Kraft, die die Belebung der Innenstadt vorantreiben wolle. Hier werde „auf Zeit gespielt“. Nach Schmidts Worten hätte die Probephase für die Verkehrsführung im Winterhalbjahr schon Ergebnisse liefern können.

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