Der ASB-Ortsverein öffnete seine Türen für interessierte Rotkreuz-Mitglieder

Zu Gast bei den Samaritern

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Einen guten Eindruck vom Wesen und Wirken der Heiligenhafener Samariter gewannen die zahlreichen Gäste aus den Reihen des DRK-Ortsvereins bei ihrem Besuch in der Tollbrettkoppel.

HEILIGENHAFEN (wob) · Etwas eng wurde es in den neuen Räumlichkeiten des Arbeiter-Samariter-Bundes, als am Dienstag eine knapp 40-köpfige Abordnung des Heiligenhafener Rotkreuz-Ortsvereins zu Besuch war. Bei dem Treffen wurde die langjährige gute Zusammenarbeit der beiden Hilfsorganisationen bestätigt und es zeigten sich deutlich die Gemeinsamkeiten der beiden Ortsvereine.

„Eigentlich teilen wir ja dieselben Dienste“, drückte sich Jörg Bochnik, der 1. Vorsitzende des ASB-Ortsverbandes, in seinen Begrüßungsworten aus. Neben einer Besichtigung der neuen Räume in der Tollbrettkoppel bekamen die Rotkreuz-Gäste auch die Rettungswache zu sehen und wurden über die verschiedenen Abteilungen des ASB informiert.

Nach einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen stellten Pflegedienstleiterin Elke Sönnichsen, die für das Hausnotruf-System zuständige Mareile Kordlewska, Rettungsdienstleiter Frank Lietzow und Geschäftsführer Udo Glauflügel den Gästen ausführlich das ehren- und hauptamtliche Wirken des Arbeiter-Samariter-Bundes vor.

▪ Über Vielfalt der Aufgaben erstaunt

DRK-Ortsverbandsvorsitzende Ursula Steuck bedankte sich für die Einladung und die Gelegenheit, auf diesem Wege einen willkommenen Austausch zwischen den doch recht wesensverwandten Ortsvereinen herzustellen. Besonders die große Vielfalt der vom ASB abgedeckten Aufgaben war vielen Gästen zuvor gar nicht bewusst gewesen, attestierte die DRK-Vorsitzende.

Trotz des harmonischen Beisammenseins ging es nicht ganz ohne Kritik ab: Sowohl DRK als auch ASB bemängelten, dass sich durch den Wegfall der Wehrpflicht ein großes Personalproblem anbahne. Hier habe die Bundesregierung die Position der Hilfsorganisationen nicht ausreichend berücksichtigt, befand die Versammlung. Abgesehen von diesen Überlegungen war der gemeinsame Nachmittag eine willkommene Gelegenheit, die Bande zwischen ASB und DRK enger zu knüpfen.

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