Gemeinde schafft zwei Fahrzeuge für Eigengebrauch an

Großenbrode setzt auf E-Mobilität

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Tourismuschef Ubbo Voss (v.l.), GTS-Mitarbeiterin Romina Piegenschke, Lars Eindorf von Auto Eindorf aus Heiligenhafen und Bürgermeister Jens Reise freuen sich über die beiden neuen Fahrzeuge für Großenbrode.

Großenbrode -ra- Fahren mit Strom: In Großenbrode hat die Elektromobilität Einzug erhalten. Die Gemeinde verfügt ab sofort über zwei Elektroautos, zudem wurden zwei Ladesäulen installiert. „Wir haben schließlich eine Vorbildfunktion und wollen mit der Zeit gehen“, sagte Bürgermeister Jens Reise bei einem Pressetermin am Freitagvormittag.

Bislang hatte die Gemeinde Großenbrode nur einen zwölf Jahre alten Skoda Fabia zur Verfügung, jetzt wurde der Fuhrpark erweitert und deutlich aufgewertet. Zum einen wurde ein Renault Zoe als Leasingfahrzeug angeschafft, der eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h aufweist und eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern mit einer Stromladung schafft. „Dieses Auto ist quasi der Nachfolger für unseren alten Skoda“, sagte Tourismuschef Ubbo Voss, der sich freute, dass Großenbrode eine Umweltprämie in Höhe von 5000 Euro einstreichen konnte.

Ein Renault Twizy, den die Gemeinde für rund 11000 Euro erworben hat, ist seit vergangener Woche ebenfalls am Sund im Einsatz. Der kleinere Neuzugang soll fortan hauptsächlich für die Überwachung des ruhenden Verkehrs und im Rahmen der Kurkartenkontrolle eingesetzt werden (maximale Reichweite rund 100 Kilometer). „Mit zwei Fahrzeugen ist die Gemeinde flexibler aufgestellt, der Bedarf ist bei uns definitiv vorhanden. Mit nur einem Auto war es in der Vergangenheit teilweise schwierig“, sagte Ubbo Voss.

Beide Fahrzeuge wurden bei Auto Eindorf in Heiligenhafen bestellt. „Die Gemeinde Großenbrode hat eine sehr gute Wahl getroffen“, sagte Firmenchef Lars Eindorf, der den ausrangierten Skoda Fabia in Zahlung genommen hat. Ebenfalls neu sind die beiden Ladestationen für Elektroautos. Eine steht am „MeerHuus“, die andere am Rathaus in der Teichstraße. „Für eine Aufladestunde wird ein Euro fällig. Die zeitliche Begrenzung pro Auto beträgt zwei Stunden“, erklärte Ubbo Voss. An beiden Stationen kann bequem per App bezahlt werden, am Südstrand zusätzlich direkt am Parkautomaten. „Damit sind wir einen großen Schritt in die richtige Richtung gegangen.“

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