Realschüler schwitzen unter Anleitung von Linda Quednau im Heiligenhafener Reha-Zentrum

„Gesundheit“ braucht Pflege

Ulrike Hoffmann und Vanessa Meissner mit relativ entspannten Mienen beim Bauchmuskeltraining. Das sollte sich bei einigen der folgenden Übungen von Physiotherapeutin Linda Quednau ändern.

Ulrike Hoffmann und Vanessa Meissner mit relativ entspannten Mienen beim Bauchmuskeltraining. Das sollte sich bei einigen der folgenden Übungen von Physiotherapeutin Linda Quednau ändern.

HEILIGENHAFEN (st) • „Und hoch und Seite und ab...“, gibt Physiotherapeutin Linda Quednau im Fitnesssaal des Heiligenhafener Reha-Zentrums ihre Anweisungen. Allerdings betreut sie in diesem Fall keinen gewöhnlichen Fitness-Kurs, sondern den Wahlpflichtkurs (WPK) „Gesundheit“ der neunten und zehnten Klassen der Heiligenhafener Realschule.

Drei dieser WPKs muss ein Realschüler in den letzten beiden Jahren wählen, und jeder Lehrer ist angehalten, einen solchen Kurs anzubieten. Der Biologie-Lehrer Stefan Meß dachte sich, er könne doch mal einen Gesundheits-Kurs anbieten, durch den die Schüler lernen, Eigenverantwortung für ihren Körper zu übernehmen. „Ich dachte mir, kannst ja mal hin und fragst mal“, erklärte der Pädagoge das Zustandekommen der Zusammenarbeit mit dem Reha-Zentrum.

Dort war man dann so freundlich, den Schülern die Physiotherapeutin Linda Quednau zur Verfügung zu stellen, die die neun Jungs und 13 Mädels in drei verschiedene Fitness-Disziplinen einführte. In zwei Gruppen – jede Gruppe kam alle zwei Wochen montags in der sechsten und siebten Stunde – trat man in die Pedale beim Spinning, sprang sich fit auf dem „Supermover“ und stöhnte beim Bauchmuskeltraining.

Im Anschluss an das Aufwärmprogramm durften die Schüler dann ihren eigens für sie erstellten Trainingsplan an den Geräten abarbeiten. Jeweils zwei Jungen und Mädchen bekamen von der Physiotherapeutin einen Ablauf, der auf eine der großen Muskelpartien ausgelegt war.

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