Das Schild über die St. Katharinen-Kirche in Großenbrode.
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Eines der 17 Schilder informiert über die Historie der St. Katharinen-Kirche in Großenbrode.

Förderverein für Heimatkunde und sechs Sponsoren setzen sich für mehr Geschichtsbewusstsein ein

Großenbrode: Schilder informieren jetzt über die Geschichte der Gemeinde

  • Hans-Jörg Meckes
    VonHans-Jörg Meckes
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In Großenbrode hat der Verein für Heimatkunde und Landschaftspflege jetzt 17 Schilder aufstellen lassen, die an verschiedenen Orten über die Geschichte der Gemeinde informieren. Unterstützt wurde der Verein dabei von sechs Sponsoren.

  • 17 Schilder informieren in Großenbrode jetzt über die Geschichte von bestimmten Orten.
  • Das Projekt hat über 3000 Euro gekostet und über zwei Jahre gedauert.
  • Die Schilder sollen sowohl Einheimische als auch Touristen informieren.

Großenbrode – Wer wissen will, warum die Gegenwart heute so ist, wie sie ist, der muss die Geschichte kennen. Das findet auch der Förderverein für Heimatkunde und Landschaftspflege im Großenbroder Winkel, der jetzt an 17 verschiedenen Orten in Großenbrode Schilder aufgestellt hat, die etwas über die Geschichte des Dorfes erzählen. Unterstützt wurde er dabei von sechs Sponsoren.

Die Sponsoren der Schilder versammelten sich auf dem Dorfplatz. Es unterstützten die Unteroffiziersvereinigung, Café Mehlbeere, die Ole Gill von 1771, der Karo-Clan, Kai Kinder, die Kirchengemeinde und der Förderverein.

„Ich möchte mich bei allen Sponsoren bedanken, die sich daran beteiligt haben“, sagte Jörn Koch, Vorsitzender des Fördervereins. Zu den Unterstützern gehören die Unteroffiziersvereinigung, das Café Mehlbeere, die Ole Gill von 1771, der Karo-Clan, Kai Kinder, die Kirchengemeinde Großenbrode sowie der Förderverein. Fast zwei Jahre habe es gedauert, bis die Schilder realisiert werden konnten, was auch mit der Corona-Pandemie zusammenhänge, so Koch weiter. Die Gesamtkosten für das Projekt hätten bei über 3000 Euro gelegen. Einen besonderen Dank richtete der Vorsitzende aber auch an die beiden Vorstandsmitglieder Stefanie Heeckt und Klaus Schneider, die mit ihren Texten und Fotos einen wichtigen Teil zu den Schildern beigetragen haben.

Bisher hat nie etwas auf die Historie in Großenbrode hingewiesen

„Wir wollen mit den Schildern einfach ein bisschen auf die Historie aufmerksam machen“, erklärte Koch und fügt hinzu: „Es gibt kein Dorf, was sich so geändert hat wie Großenbrode.“ Von dem früheren Bauerndorf über den Seefliegerhorst der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg bis hin zur neuen Heimat für Geflüchtete und zur Tourismusregion habe Großenbrode eine bewegte Geschichte erlebt, erzählte Koch. Hinzu komme, dass immer mehr ältere Einwohner in Großenbrode sterben würden und so keine mündliche Überlieferung an die jüngeren Generationen mehr stattfinde. Mit den Schildern sollen sich sowohl Einheimische als auch Touristen über die Historie der Gemeinde informieren können.

„Es ist auch in der Satzung unseres Fördervereins verankert, dass wir über die Geschichte informieren wollen“, so Koch weiter. Es freue ihn bereits, wenn er sieht, dass Spaziergänger in Großenbrode anhalten, um die Schilder zu lesen.

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