Bürgermeister Jens Reise und Tourismuschef Ubbo Voss stehen auf dem Dorfplatz in Großenbrode.
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Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise (l.) und Tourismuschef Ubbo Voss wollen den Wochenmarkt später am Rande des Dorfplatzes veranstalten, der bald zu einem Kulturzentrum umgebaut werden soll.

Großenbrode sucht noch Aussteller

Ein Wochenmarkt für die Dorfmitte

  • Hans-Jörg Meckes
    vonHans-Jörg Meckes
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In Großenbrode hat die Gemeindevertretung einen Wochenmarkt ins Leben gerufen. Bislang werden noch Aussteller gesucht. Das erste Jahr sollen keine Standgebühren erhoben werden, verspricht Bürgermeister Jens Reise.

  • In Großenbrode wird zum ersten Mal ein Wochenmarkt organisiert.
  • Bis zum Frühling würde sich Tourismuschef Ubbo Voss über drei bis vier Stände freuen.
  • Die ersten zwei Aussteller sind bereits donnerstags in Großenbrode anwesend.

Großenbrode – Das Dorfleben in Großenbrode soll in Zukunft attraktiver und belebter sein. Deswegen machen sich Bürgermeister Jens Reise (CDG) und Tourismuschef Ubbo Voss Gedanken über ein Konzept, das sowohl Einheimische als auch Gäste zum Verweilen einlädt. Ein Teil dieses Konzeptes soll ein Wochenmarkt sein, für den aktuell noch Aussteller gesucht werden.

Einen Wochenmarkt, auf dem Lebensmittel angeboten werden, habe es in Großenbrode bislang nicht gegeben, erinnern sich Reise und Voss zurück. Zuvor seien zwar Künstlermärkte organisiert worden, aber ein reiner Foodmarkt sei noch nicht veranstaltet worden. „Wir wollen damit unser Angebot für Einwohner und Gäste erweitern“, sagt der Bürgermeister. Der Wochenmarkt werde zunächst auf den an der Verbindungsstraße zwischen der Teichstraße und der Nordlandstraße gelegenen Parkplatzflächen jeden Donnerstag von 8 bis 13 Uhr organisiert, erklärt er weiter. Dort würden aktuell bereits zwei Stände stehen. Aktuell laufe zudem noch ein Antrag, der vorsehe, die Verbindungsstraße während des Marktes für den Verkehr zu sperren, informiert der Bürgermeister.

Im ersten Jahr fallen keine Standgebühren an

Die Gemeinde suche derzeit noch weitere Aussteller. Das Besondere: Nur die Strom-Nebenkosten fallen zunächst an, so Reise. Das erste Jahr werde der Markt für die Aussteller definitiv kostenfrei bleiben. Die Akquise fange gerade an, „erste Anfragen sind schon da“, berichtet Ubbo Voss. Doch besonders eilig habe er es nicht: „Wir sind da sehr geduldig.“ Ab dem Frühjahr würden sich Reise und Voss drei bis vier Stände wünschen, die regelmäßig auf dem Wochenmarkt ihre Produkte anbieten. Wenn die Saison anläuft, ist sich der Tourismuschef aber sicher, „wird das Konzept funktionieren.“ Voss freue sich über jeden Stand, der sich angesprochen fühlt. Für den Markt könne er sich beispielsweise auch Stände gut vorstellen, die Gewürze oder Weine verkaufen.

„Wenn die Nachfrage entsprechend ist, möchten wir zu unserem Dorfplatz umsiedeln, der später das Kulturzentrum werden wird.“

Bürgermeister Jens Reise (CDG)

Der Wochenmarkt soll später ein fester Bestandteil des neuen Dorfplatzes werden, bei dem die Umbauarbeiten bald beginnen werden. „Wenn die Nachfrage entsprechend ist, möchten wir zu unserem Dorfplatz umsiedeln, der später das Kulturzentrum werden wird“, erklärt der Bürgermeister.

Die Idee zu dem Wochenmarkt komme von den Bürgern selbst: „Sie ist an uns herangetragen worden“, sagt Reise. Ein Wochenmarkt, der auch dafür sorgt, dass ein bisschen Leben in das Dorf kommt, sei besonders in Corona-Zeiten ein aufkommender Wunsch. „Das fehlt uns allen hier in der Dorfgemeinschaft“, ergänzt Voss.

Gemeindevertretung steht hinter der Idee

Ende September letzten Jahres beschloss die Gemeindevertretung einstimmig die Einrichtung des Wochenmarktes. In der Weihnachtssitzung der Gemeindevertretung, so Reise weiter, sei dann die Satzung für den Wochenmarkt beschlossen worden, die für alle auf der Internetseite Großenbrode Wochenmarkt einsehbar ist. Hier können alle wichtigen Informationen wie die Zeiten oder die Dauer über den Wochenmarkt entnommen werden. Auch potenzielle Aussteller finden hier alle wichtigen Bestimmungen vor. 

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