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In der Heiligenhafener Hafenpassage muss fortan an sieben Tagen die Woche ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

In Großenbrode entfällt sie / In Heiligenhafen werden Innenstadt und Ferienpark befreit

Maskenpflicht nun präzisiert

Heiligenhafen -ra- 20000 bestätigte Corona-Neuinfektionen in Deutschland haben gestern Morgen aufhorchen lassen. Dass nun auch in Ostholstein das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an stark frequentierten Orten im Freien angeordnet worden ist, war nur eine Frage der Zeit. Der Kreis hatte am Sonntagabend eine umfangreiche Allgemeinverfügung veröffentlicht, die nun überarbeitet worden ist. Am Großenbroder Südstrand entfällt die Maskenpflicht nun wieder, in Heiligenhafen wurden die Innenstadt (Ausnahme Wochenmarkt) sowie der Ferienpark von der Maskenpflicht befreit.

„Mit der am 5. November veröffentlichten Änderung der Allgemeinverfügung wurden die Bereiche für die Stadt Heiligenhafen durch die Verwaltung nochmals angepasst und neu festgelegt, da zum Zeitpunkt der vorherigen Festlegung noch keine Kenntnisse über die Schließung der gastronomischen Betriebe sowie zu den touristischen Einschränkungen vorlagen. Aus diesem Grund sind einige zuvor festgelegte Bereich wie Marktplatz, Brückstraße, Thulboden oder Ostsee-Ferienpark wieder von der Maskenpflicht ausgenommen worden“, erklärte Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos).

In folgenden Bereichen muss seit gestern bis vorläufig 29. November eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden: Hafenpassage (täglich von 9 bis 20 Uhr), Seebrücke (täglich von 9 bis 20 Uhr), Jachthafenpromenade vom Restaurant „Gosch“ bis zum Restaurant „Tamatsu“ inklusive Seebrückenpromenade und Seebrückenvorplatz (Freitag bis Sonntag von 9 bis 20 Uhr) sowie im Hafenbereich vom „Treffpunkt Fischhalle“ über das Restaurant „Rettungsschuppen“ bis zum Restaurant „Weinigels Fährhaus“ (Freitag bis Sonntag von 9 bis 20 Uhr). „Die Maskenpflicht ist in den aufgeführten Bereichen bereits durch optische Hinweise dargestellt“, so Brandt. Die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen sollten an diesen Orten natürlich zusätzlich eingehalten werden. „Die Mitarbeiter unseres Ordnungsamtes sind angehalten, darauf zu achten, dass sich alle Fußgänger an die Maskenpflicht halten“, sagte Arne Rieck, Leiter der Heiligenhafener Ordnungsverwaltung, auf Nachfrage.

Des Weiteren hat der Kreis Ostholstein darauf hingewiesen, dass das Bildungsministerium des Landes Schleswig-Holstein mit aktueller Verordnung bis zum 18. Dezember dieses Jahres eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Schulen angeordnet hat. „Diese gilt insbesondere auch auf Schulwegen zwischen Bus- oder Bahnhaltestellen. Auch Schülerinnen und Schüler vor Vollendung des sechsten Lebensjahres müssen sich daran halten“, sagte Kreissprecherin Annika Sommerfeld.

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