Großenbrode: Ferienanlage mit Hotelcharakter für 19 Millionen Euro entsteht

Mit einer „Meerblick-Villa“ in die touristische Zukunft

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Der Haupteingangsbereich des geplanten Apartment-Hotels direkt am Südstrand. 

GROSSENBRODE -ra- Die Gemeinde Großenbrode stellt sich dem harten touristischen Wettbewerb an der Ostseeküste und rüstet kräftig auf. Nachdem Heiligenhafen es in den vergangenen Jahren vorgemacht hat, zieht die Gemeinde am Sund nach und hat den Weg für ein 55 Einheiten großes Apartment-Hotel mit mindestens 150 Betten auf dem Gelände des früheren Restaurants „Seeblick“ direkt am Südstrand frei gemacht. 19 Millionen Euro will ein Projektentwicklungsteam in den Standort investieren, bis Herbst 2019 soll die „Meerblick- Villa“ im Bäderstil, die auch ein Restaurant und zwei weitere Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss umfasst, fertiggestellt sein.

Gestern Nachmittag präsentierten Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise, Tourismuschef Ubbo Voss sowie Vertreter der W&N Immobilien-Gruppe, der Concept Immobilien Gesellschaft und des Planungsbüros Wulf-Projekt das Vorhaben der Presse. Der Vertrag wurde bereits Ende Januar geschlossen, doch erst die Gemeindevertretung hat am Mittwochabend mit ihrer Zustimmung das Projekt besiegelt. „Das Ergebnis war einstimmig, was mich sehr überrascht hat, aber gleichzeitig auch sehr freut“, erklärte Jens Reise, der beim  gestrigen Pressegespräch von einem „historischen Tag“ für die Gemeinde am Sund sprach. 

Im Anschluss skizzierten die Entwickler, die das Grundstück für 2,3 Millionen Euro erworben haben, das Vorhaben. Die 55 Meerblick-Apartments sollen allesamt verkauft werden und anschließend in die Vermietung gehen. "Es soll ein häufiger Bettelwechsel gewährleistet werden", sagte Tourismuschef Ubbo Voss, der von einer jährlichen Auslastung von "200 Tagen plus" ausgeht. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe der Heiligenhafener Post.

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