Richtfest der Hochzeitsschmiede in Großenbrode
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Die Schmiede in der Teichstraße ist neu und wurde dem historischen Vorbild aus der Schmiedestraße, das weichen musste, nachempfunden. Alte Steine und Balken konnten, entgegen der ursprünglichen Planung, nicht wiederverwendet werden.

Land beteiligt sich mit 750000 Euro an den Baukosten

Großenbrode: Kulturzentrum und Hochzeitsschmiede feiern Richtfest

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
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In Großenbrode konnte jetzt das Richtfest für das neue Kulturzentrum und die Hochzeitsschmiede gefeiert werden. Hier soll künftig ein Versammlungsort entstehen, und es sollen Hochzeiten gefeiert werden.

Großenbrode – Der Nachbau der Schmiede aus der Großenbroder Schmiedestraße sowie die umfangreiche Erweiterung des alten Spritzenhauses am Dorfteich sind prägende Elemente, um den Dorfkern der Gemeinde nachhaltig zu beleben. Am Freitagnachmittag ist nach mehrmonatiger Bauzeit Richtfest gefeiert worden, an dem zahlreiche Bürgerinnen und Bürger teilgenommen haben. 

„Das ist ein Meilenstein für Großenbrode. Die Umsetzung dieses Projektes freut mich sehr, denn erste Ideen zur Realisierung gab es bereits vor mehr als 15 Jahren“, sagte Bürgermeister Jens Reise (CDG) in seiner Ansprache. Und die lange Wartezeit hat sich gelohnt, denn das Land Schleswig-Holstein hat sich an den Baukosten in Höhe von einer Million Euro mit 750000 Euro beteiligt.

Das Haus soll mit Leben gefüllt sein und allen Bürgern zur Verfügung stehen

Sönke Utke und Uwe Wulf, die beiden Architekten, auf der neuen Terrasse am Dorfteich.

Während in der neu errichteten Schmiede, die in den vorhandenen Baumbestand integriert wurde, Trauungen vollzogen werden können, kann im alten Spritzenhaus, das aufwendig erweitert worden ist und  nun eine beeindruckende Holzterrasse am Dorfteich besitzt, gefeiert werden. „Ein großzügiger Gastraum, eine Küche sowie Toiletten sind vorhanden“, sagte Architekt Uwe Wulf, der das Projekt gemeinsam mit Sönke Utke verantwortet. Doch nicht nur für Hochzeitsfeiern soll die Location genutzt werden, das Spritzenhaus soll als neues Kulturzentrum der Gemeinde auch den Vereinen, der Gilde und den Bürgern zur Verfügung stehen. „Wir überlegen derzeit in enger Abstimmung mit der Projektgruppe, ob die Gemeinde und die GTS jemanden einstellen, der sich um den Betrieb kümmert. Das Haus soll schließlich nicht nur gut aussehen, sondern mit Leben gefüllt sein“, so Jens Reises Wunsch. 

Eine kommerzielle Bewirtschaftung sei nicht möglich, einen festen Pächter dürfe es nicht geben, erklärte der Bürgermeister.

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