Klaus Holger Hecken und Ubbo Voss vor der neuen DLRG-Wachstation in Großenbrode
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Klaus Holger Hecken und Ubbo Voss führten durch die neue DLRG-Wachstation am Großenbroder Seebrückenvorplatz.

Rettungsschwimmer ziehen direkt an den Seebrückenvorplatz / Kosten: 160000 Euro

Die neue DLRG-Wachstation in Großenbrode ist fertig

  • Hans-Jörg Meckes
    VonHans-Jörg Meckes
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In Großenbrode stellten Tourismuschef Ubbo Voss und Klaus Holger Hecken von der DLRG jetzt am Seebrückenvorplatz die neue DLRG-Wachstation vor, die über zwei Etagen verfügt und mit 70 Prozent vom Land Schleswig-Holstein gefördert wurde.

  • Großenbrodes Rettungsschwimmer haben jetzt 90 Quadratmeter Fläche an ihrem Arbeitsplatz zur Verfügung.
  • Unten befinden sich eine geräumige Küche, ein Bad und ein Sanitätsraum.
  • In einer kleinen Garage kann das Rettungsboot untergebracht werden.

Großenbrode – DLRG-Rettungsschwimmer, die künftig in Großenbrode ihren Dienst verrichten werden, können sich freuen: Tourismuschef Ubbo Voss und Klaus Holger Hecken vom Zentralen Wasserrettungsdienst Küste der DLRG stellten jetzt die neue Wachstation am Seebrückenvorplatz vor. Die Container, die vor Kurzem noch wenig spektakulär aussahen, wurden jetzt mit einer modernen Holzfassade verschönert und bieten innen viel mehr Platz als die alte Wachstation. Die Gesamtkosten für das Gebäude beliefen sich auf 160000 Euro, von denen 70 Prozent vom Land Schleswig-Holstein gefördert worden seien, so Ubbo Voss.

Unten zeigt Klaus Holger Hecken die Küche, über die man Zugang zu drei Toiletten, zwei Duschen und einem Sanitätsraum hat.

Insgesamt stehen den Rettungsschwimmern jetzt 90 Quadratmeter Fläche an ihrem Arbeitsplatz zur Verfügung. Im unteren Bereich befindet sich eine geräumige Küche. „Die ist gut, damit die Einsatzkräfte nicht lange und weit vom Dienstort weg müssen“, erklärte Hecken. Durch zwei Türen gibt es direkten Anschluss zum Bad, in dem sich zwei Duschen und zwei Toiletten befinden, sowie zum Sanitätsraum, der ebenfalls über eine Toilette verfügt. Zudem befindet sich in den Containern eine kleine Garage, wo später das Rettungsboot untergebracht werden soll.

In der ersten Etage, in der der Wasserrettungsdienst verrichtet wird, haben die Rettungsschwimmer jetzt einen noch besseren Überblick über den circa einen Kilometer langen Strandabschnitt. Mit dem oberen Container steht ihnen zudem ein weiterer Raum zur Verfügung. Die neue Station befindet sich direkt am Strand neben der Seebrücke, zu Saisonbeginn sollen am Strand außerdem noch drei weitere Wachtürme aufgestellt werden, erwähnte Hecken.

In der oberen Etage findet der Wasserrettungsdienst seinen Platz.

Zusätzlich sollen die Rettungsschwimmer auch eine neue Unterkunft erhalten

Zusätzlich zur neuen Wachstation sollen die Rettungsschwimmer in Großenbrode künftig auch eine neue Unterkunft neben der Station der Seenotretter (DGzRS) erhalten. „Es wird eine Unterkunft, die ihresgleichen sucht“, verspricht Voss schon jetzt. 

Daneben werde sich die neue Wachstation auf die Attraktivität von Großenbrode für die Rettungsschwimmer auswirken, nachdem in den vergangenen Jahren große Besetzungslücken aufgetreten seien, so Hecken. „Das war den Rahmenbedingungen geschuldet, da die Einsatzkräfte in der alten Wachstation auf engster Fläche untergebracht waren.“ Die neue Wachstation soll in der Hauptsaison mit zwölf Personen besetzt werden, in der Vor- und Nachsaison verrichten hier acht Einsatzkräfte ihren Dienst, so Hecken. Der Schriftzug „DLRG-Wasserrettung“ soll zum Abschluss außen am Gebäude angebracht werden.

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