Richtfest für das Projekt „Smedegrund“ in Großenbrode
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Bürgermeister Jens Reise (r.) mit der Familie Wollin (Gisela, Dirk und Lynn), die das Projekt „Smedegrund“ in Großenbrode realisiert.

Alle 28 Wohnungen sind bereits verkauft

Großenbrode: Bauprojekt „Smedegrund“ feierte Richtfest

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
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In Großenbrode konnte nun das Richtfest zum Projekt „Smedegrund“ gefeiert werden. Auf der Luisenhöhe sollen 28 Wohnungen entstehen, die bereits alle verkauft sind. Die Wohnungen sollen überwiegend als Erstwohnsitz genutzt werden.

  • In der Schmiedestraße in Großenbrode entsteht auf dem Gelände des „Alten Krugs“ das neue Bauprojekt „Smedegrund“.
  • Die Häuser, die 28 Wohnungen umfassen, sollen besonders energieeffizient sein.
  • Bürgermeister Jens Reise betonte, dass hier keine Ferienwohnungen entstünden.

Großenbrode – Nach einjähriger Bauzeit hat das 28 Wohnungen umfassende Bauprojekt „Smedegrund“ in Großenbrode Richtfest gefeiert. Zwischen 66 und 133 Quadratmeter groß sind die Einheiten, die bereits allesamt verkauft sind. „Die Nachfrage war riesig“, sagte Bauherrin und Architektin Lynn Wollin, die gleichzeitig betonte, dass eine gewerbliche Ferienvermietung ausgeschlossen sei. „Überwiegend wollen unsere Käufer ihre neue Wohnung als Erstwohnsitz nutzen“, ergänzte Wollin.

Am Freitagmittag war im Festzelt des Großenbroder Schützenvereins mächtig was los: Alle am Bau beteiligten Gewerke um Generalunternehmer Uwe Seefeldt von Fehmarn, die Käuferinnen und Käufer sowie alle weiteren am Projekt beteiligten Personen kamen zusammen, um auf „Smedegrund“ anzustoßen. Das Bauprojekt wurde auf dem Gelände des „Alten Krugs“ in der Schmiedestraße errichtet, der vor einigen Jahren den Betrieb eingestellt hat und später abgerissen wurde. „Wir haben viel Herzblut in das Projekt gesteckt und freuen uns, dass trotz Corona und vielen Schlecht-Wetter-Phasen der Bau schon so weit fortgeschritten ist“, so die Bauherrin, die mit der Fertigstellung der ersten Einheiten Ende des Jahres rechnet. In den ersten Monaten 2022 sollen dann alle 28 Wohnungen in den zehn errichteten Giebelhäusern übergeben werden. „Es handelt sich bei dem Gebäude-Ensemble um KfW-40-Häuser. Mit dem Aufzug fährt man zudem vom Keller bis in die Dachgeschosswohnung“, sagte Lynn Wollin.

Gebaut auf Großenbrodes höchstem Punkt

Beim Richtfest anwesend war auch Großenbrodes Bürgermeister Jens Reise, der alle neuen Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde willkommen hieß. „Falls Sie es noch nicht wissen: Sie haben auf der Luisenhöhe gebaut, dem höchsten Punkt Großenbrodes. Mit Hochwasser werden Sie hier wohl nie Probleme bekommen.“ Jens Reise blickte in seiner Ansprache auf das Jahr 2018 zurück, als er erstmals mit der Familie Wollin bezüglich des Grundstückes, auf dem seinerzeit noch der „Alte Krug“ stand, zusammengesessen hat. „Ich denke, wir haben am Ende gute Kompromisse gefunden“, so der Bürgermeister, der ebenfalls betonte, dass keine Ferienvermietung erlaubt sei. „Wie ich gehört habe, werden es hauptsächlich Erstwohnsitze sein.“

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