Ernst-Schurbohm-Straße: Raketen dringen in Hausfassade ein – Anwohner in Sorge

„Häuserkampf“ zu Silvester

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Anwohner Peter Ziegler zieht einen Raketenstab aus der Isolierung, der bis zum Mauerwerk durchgedrungen war.

An einen „Häuserkampf“ erinnerte die Silvesternacht die Bewohner in der Ernst-Schurbohm-Straße 1. Mehrfach waren Raketengeschosse in die Hauswand eingeschlagen und waren teilweise durch den Putz in die Wärmeisolierung eingedrungen.

„Wir hatten Angst gehabt, denn wir lagen unter ständigem Beschuss aus der Postlandstraße und den dahinterliegenden Häusern“, sagte Peter Ziegler, der in der Ernst-Schurbohm-Straße 1 wohnt. Den Anwohnern blieb nichts anderes übrig, als die Polizei zu rufen. Auch Bürgermeister Heiko Müller wurde als Chef des Ordnungsamtes informiert. Peter Ziegler zeigte der HP am nächsten Tag die Schäden. Über dem Balkon der Eheleute Renate und Karl-Heinz Berrei hatte sich eine Rakete tief in die Wärmeisolierung gebohrt. Andere Schäden gibt es im Erdgeschoss. „Jeder weiß, dass die Wärmeisolierung, die aus Hartschaum und einem Verbundputz besteht, schnell brennen kann.“ Nun muss geprüft werden, ob diese Geschosse mit so enormer Durchschlagskraft aus Deutschland oder aus illegaler Produktion aus dem Ausland stammen.

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