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Aus dieser bislang landwirtschaftlichen Fläche will eine Hamburger Firma gerne Bauland machen.

Hamburger Immobilienfirma sichert sich Areal östlich des Gewerbegebietes in Heiligenhafen und hat Visionen

In Ostseenähe: Fläche mit großem Potenzial?

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
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Ein rund 84000 Quadratmeter großes Grundstück zwischen Sundweg und A1, östlich des Gewerbegebietes, gehört seit einigen Monaten der CM Projektbau GmbH aus Hamburg. Die Firma hat große Pläne für das Areal.

  • Firma will ausgewogenen Mix an Immobilien entwickeln.
  • Interessierte können sich bereits vormerken lassen.
  • Derzeit handelt es sich allerdings um eine landwirtschaftliche Fläche ohne Bebauungsplan.

Heiligenhafen – „Das Potenzial ist groß, und wir freuen uns sehr über diese Herausforderung. Unser Ziel ist dabei, einen ausgewogenen Mix aus bezahlbaren Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und Häusern zu entwickeln. Neben Single- und Familienhaushalten soll der Fokus auch auf barrierefreie und seniorengerechte Wohnungen gelegt werden. Für Gewerbetreibende reichen unsere Ideen über Büro-, Werkstatt- und Lagermöglichkeiten sowie zeitlich begrenztes Wohnen“, heißt es auf der Homepage der Firma. Und weiter: „Wir freuen uns sehr über dieses neue Projekt und auf die Zusammenarbeit mit der Stadt und der Politik. Wir können es kaum erwarten, loszulegen.“

Östlich des Gewerbegebietes und zwischen Sundweg und E47 liegt die Fläche, die die Hamburger Immobilienfirma gerne entwickeln würde.

Per E-Mail können sich Interessierte bereits bei der Immobilienfirma registrieren und sollen dann auf dem Laufenden gehalten werden. Auf Nachfrage der HP, wie konkret die Umsetzungspläne für das Projekt sind, gab es unterdessen nur eine knappe Antwort. „Zum jetzigen Zeitpunkt können wir keine Informationen zu unserem Grundstück in Heiligenhafen geben“, heißt es in einer E-Mail der CM Projektbau GmbH. 

Ich wurde auch schon auf die im Internet veröffentlichten Gedankenspiele der Firma aufmerksam gemacht.

Kuno Brandt (Bürgermeister der Stadt Heiligenhafen)

Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos) sagte gegenüber der HP: „Ich wurde auch schon auf die im Internet veröffentlichten Gedankenspiele der Firma aufmerksam gemacht. Es gibt aber derzeit keinen Bebauungsplan für diese landwirtschaftliche Fläche. Die Firma müsste von ganz vorne anfangen und ihre Pläne den politischen Gremien vorstellen.“ Diese würden dann entscheiden, was dort entstehen darf. „Bislang ist mir nicht bekannt, dass es demnächst eine Vorstellung der Pläne geben soll“, erklärte der Verwaltungschef abschließend. 

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