45 neue Festmacherpfähle im SVH-Hafen gesetzt - Mehr Platz für große Yachten

Harte Zeiten für den Bohrwurm

Die SVH ist für die kommende Saison gerüstet. Der Wasserbauer Jaich aus Kappeln hat alle 45 vom Schiffsbohrwurm befallenen Festmacher-Pfähle durch kunststoffummantelte Stahlpfähle ersetzt.

HEILIGENHAFEN (ft)  • Die Segler-Vereinigung-Heiligenhafen (SVH) hat den Dezember und Januar genutzt, um die vom Schiffsbohrwurm befallenen Heckpfähle im SVH-Yachthafen zu ersetzen.

Jetzt wurden hier kunststoffummantelte Stahlpfähle eingerammt, die mindestens 30 Jahre halten sollen. Schon auf der Herbstversammlung der SVH hatte der 2. Vorsitzende Torsten Much das Sanierungskonzept für den SVH-Sportboothafen vorgestellt und große Zustimmung bei den Mitgliedern gefunden.

Federführend leiteten der 2. Vorsitzende Torsten Much, SVH-Qualitätsmanager Klaus Kalsow und der neue Hafenwart Holger Much das Rammen der neuen Pfähle.

Professionelle Arbeit hat dabei die Wasserbaufirma Jaich aus Kappeln geleistet. Der SVH kam zugute, dass die Wasserbauer auch im städtischen Yachthafen im Auftrag der HVB arbeiteten. Weil die Firma Jaich vor Ort war, konnte die SVH die Kosten für die Baustelleneinrichtung sparen, sagte der 2. Vorsitzende Torsten Much.

Trotzdem scheinen die Kosten von 39000 Euro für einen kleinen Verein, wie die Segler-Vereinigung-Heiligenhafen, sehr hoch. Torsten Much hatte bei der Vorstellung des Finanzkonzeptes auf der SVH-Mitgliederversammlung im November 2008 jedoch angemerkt, dass zugesagte Kreis- und Landesfördermittel von 12500 Euro das Bauvorhaben erschwinglich machen.

So günstig werde man nicht mehr zu neuen Pfählen kommen, hatte der 1. Vorsitzende Jan Heinritz auf dieser Versammlung gesagt.

•  Neuaufteilung •  der Liegeplätze •  in Heiligenhafen

Die SVH hat die Baumaßnahme auch genutzt, um die Liegeplätze neu aufzuteilen und so ein besseres Angebot für große Schiffe des Vereins und Gastlieger zu schaffen. Diese größeren Liegeplätze gibt es jetzt an der Südbrücke.

Das Hafenbecken bietet hier genügend Platz zum Manövrieren größerer Yachten. Anders ist es an der Ostbrücke, hier ist die Wasserfläche zwischen den Stegen oder an der Steinmole kleiner.

Torsten Much: „Diese Baumaßnahme ist mehr als eine Sanierung – sie ist Umgestaltung und Zukunftsorientierung zugleich. Die Segler-Vereinigung-Heiligenhafen leistet damit auch einen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des maritimen Angebots in Heiligenhafen.“

hp-online/lokales vom 21. Januar 2009

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