Innenstadt in Heiligenhafen
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Heiligenhafens Innenstadt soll von der neuen Stelle profitieren.

Fördermittel von 200000 Euro wurden bewilligt

Heiligenhafen bekommt einen Innenstadt-Manager

  • Patrick Rahlf
    VonPatrick Rahlf
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Für die Belebung des Stadtkerns von Heiligenhafen wird künftig ein Innenstadt-Manager eingestellt. Nachdem die Stadt dafür Fördermittel beantragt hatte, hat sie aus Kiel nun grünes Licht bekommen.

  • Heiligenhafen erhält Fördermittel in Höhe von 200000 Euro für die Stelle eines Innenstadt-Managers.
  • Heiligenhafen ist eine von elf Städten, die den Förderbescheid erhalten haben.
  • Das Geld soll für Personalkosten sowie für Konzepte und Strategien zur Belebung des Ortskerns verwendet werden.

Heiligenhafen – In Heiligenhafen wird sich schon bald ein Innenstadt-Manager oder eine Innenstadt-Managerin um die Entwicklung des Ortskerns kümmern und gemeinsam mit den Gewerbetreibenden Ideen und Konzepte entwickeln. Ein Antrag auf Fördermittel für eine derartige Stelle ist vom Land positiv beschieden worden. 

Das ging schnell: Nur knapp drei Wochen, nachdem die Stadtvertretung grünes Licht für eine Antragstellung auf Fördermittel gegeben hat, hat es nun eine positive Rückmeldung aus Kiel gegeben. „Die ersten elf Kommunen erhalten in diesen Tagen ihre Bewilligungen für Maßnahmen aus dem zehn Millionen Euro umfassenden Programm zur Förderung der Innenstadtentwicklung und der Stadt- und Ortszentren. Das Programm war im Rahmen der Corona-Hilfen durch die Koalitionsfraktionen gemeinsam mit der SPD-Fraktion auf den Weg gebracht worden“, heißt es aus dem Innenministerium.

Wir erhoffen uns dadurch viele Impulse und sind guter Dinge, dass uns eine zusätzlich geschaffene Stelle weiterbringen wird.

Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos)

Neben zehn weiteren Städten hat auch Heiligenhafen einen positiven Förderbescheid erhalten. „Wir freuen uns sehr über Fördermittel in Höhe von 200000 Euro“, sagte Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos). Das Geld soll dafür eingesetzt werden, um einen „Kümmerer“ für die Belange der Innenstadt einzustellen, damit diese weiter belebt wird. Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt. „Wir erhoffen uns dadurch viele Impulse und sind guter Dinge, dass uns eine zusätzlich geschaffene Stelle weiterbringen wird“, sagte Brandt. Man wolle zeitnah mit der Ausschreibung beginnen und hoffe auf interessante Bewerberinnen und Bewerber. 

Fördersumme kommt für Personalkosten und Strategieentwicklung zum Einsatz

Die Fördersumme von 200000 Euro soll sowohl für die anfallenden Personalkosten verwendet werden als auch für weitere Maßnahmen, Konzepte und Strategieentwicklungen im Rahmen des Innenstadtprogramms. „50000 Euro beträgt der städtische Eigenanteil“, erklärte Bürgermeister Brandt. 

„Städtische Zentren sollen wieder zu Orten werden, wo die Menschen gerne leben, wohnen und arbeiten. Dabei wollen wir mit unserem Programm unterstützen. Es freut mich, dass es so gut angenommen wird. Erst Mitte Juni ist es in Kraft getreten, und jetzt können elf Kommunen sofort loslegen“, sagte Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) am Rande ihrer diesjährigen Sommertour.

Mit dem Programm sollen zum einen kurzfristig umsetzbare Strategien, Maßnahmen und Projekte wie Präventionsmaßnahmen, Sicherheit und Gesundheitsschutz in öffentlichen Räumen gefördert werden. Zum anderen sollen Planungsstrategien, langfristige Prozesse, Konzepte und Initial-Projekte, die Wandlungs- und Aufwertungsprozesse initiieren und strukturelle Probleme aufnehmen, gefördert werden.  

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