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Bezirkshandwerker stellen Maibaum auf

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Von: Peter Foth

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Aufstellen des Maibaums in Heiligenhafen
Am Wochenende wurde auf dem Marktplatz in Heiligenhafen der Maibaum aufgestellt. © Peter Foth

In Heilligenhafen haben die Bezirkshandwerker wieder den Maibaum aufgestellt. Viele Besucher kamen auf den Marktplatz und waren bis abends auf dem Maifest.

Heiligenhafen – Der schönste Maibaum im Land zwischen den Meeren steht wieder in Heiligenhafen. Auch wenn die Coronazeiten noch nicht vorbei sind, war die Erleichterung bei den Menschen dennoch zu spüren, und so wurde das Aufstellen des Maibaums wieder zu einem gut besuchten Event. Tourismusleiter Eike Doyen hatte gestern Vormittag die zahlreichen Besucher auf dem Marktplatz auf das Maifest in Heiligenhafen eingestimmt, das schon am Sonnabend mit dem „Tanz in den Mai“ begann. 

Spielmannzug auf dem Heiligenhafener Marktplatz
Der Heiligenhafener Spielmannzug sorgte beim Maibaumaufstellen für den musikalischen Rahmen. © Peter Foth

Im Anschluss brachten die Mitglieder der Bezirkshandwerkerschaft ihren Maibaum im Triumphzug zum Marktplatz. „Darauf haben wir zwei Jahre verzichten müssen“, sagte ein Heiligenhafener Bürger, der der Veranstaltung beiwohnte. Eike Doyen sprach in seiner Moderation von einem „Meisterstück“, das die Handwerker auch an diesem 1. Mai wieder auf dem Marktplatz aufgestellt haben. Bis der Maibaum stand, verging keine halbe Stunde, dann waren die Blumen gepflanzt und das „meistfotografierte Objekt“, wie Bürgermeister Kuno Brandt es nannte, übergeben. 

Viele freiwillige Stunden hängen an dem Projekt

Auch Bürgervorsteherin Petra Kowoll war zum Markt gekommen, um die Gäste zu begrüßen. Kai Samsing, Vorsitzender der Bezirkshandwerkerschaft, machte in seinem Statement noch einmal deutlich, wie viele freiwillig geleistete Stunden an diesem Projekt hängen. Mit einer symbolischen Handbewegung signalisierte Kai Samsing, dass der Baum fest stehe und die Arbeiten beendet seien. Nun begann der fröhliche Teil des Maibaumrichtens. Alle Gäste auf dem Marktplatz, aber auch die Handwerker wollten natürlich sehen, ob es Bürgermeister Kuno Brandt gelingen würde, ein Fässchen Maibock-Bier anzustechen oder ob er, wie sein Amtsvorgänger, eine Bierdusche in Kauf nehmen müsse. Der erste Schlag war noch sehr zaghaft angesetzt, doch der zweite traf voll ins Schwarze. Eine Bierdusche gab es für Kuno Brandt nicht.

Bei Volksmusik und dem Bändertanz wickelten die Mitglieder des Volkstanzkreises Grube den Stamm des Maibaums mit den Landesfarben Blau, Weiß und Rot ein. Auf dem Marktplatz lief noch den ganzen Sonntag ein Musikprogramm zum Start in den Wonnemonat Mai. Eike Doyen kündigte derweil an, dass es in diesem Jahr wieder viele Aktivitäten auf dem Marktplatz geben werde.

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