Bürgermeister Kuno Brandt und Jörg Bochnik sowie Elke Sönnichsen vor dem „Pier 15“ in Heiligenhafen
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Bürgermeister Kuno Brandt (l.) besuchte Jörg Bochnik und Elke Sönnichsen vom ASB zur Eröffnung der Station.

32 Menschen ließen sich am ersten Tag testen

Erste Corona-Tests im „Pier 15“ liefen gestern an

  • Hans-Jörg Meckes
    vonHans-Jörg Meckes
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In Heiligenhafen öffnete gestern Nachmittag die Corona-Teststation im „Pier 15“ in der Hafenstraße. Die Nachfrage zu den kostenlosen Tests ist groß. Es müssen vorher Termine vereinbart werden.

  • Die Corona-Teststation vom ASB wurde gestern um 17 Uhr im „Pier 15“ in der Hafenstraße eröffnet.
  • Die Tests sind nur für symptomfreie Menschen gedacht und müssen vorher durch einen Termin vereinbart werden.
  • Der ASB sucht nach wie vor ehrenamtliche Testhelfer in Heiligenhafen.

Heiligenhafen – Die Corona-Teststation des ASB hat gestern in den Räumen des Jugendclubs „Pier 15“ in Heiligenhafen ihre Arbeit aufgenommen. 32 Menschen ließen sich in der Hafenstraße auf das Coronavirus testen. Auch Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos) kam trotz Urlaub zur Eröffnung vorbei, um sich die Station anzuschauen.

Kurz nach 17 Uhr bildete sich bereits unter den gebotenen Abstandsregeln die erste Schlange vor der Teststation. „Der Test ist sehr gefragt, wir müssen gucken, ob wir die Öffnungszeiten noch erweitern können, sagte Elke Sönnichsen, Geschäftsführerin des ASB-Regionalverbandes Ostholstein.

ASB-Teststation ist in drei Abschnitte gegliedert

Innerhalb der Räumlichkeiten des „Pier 15“ ist die Test-Station in drei Abschnitte gegliedert. Zuerst werden die Kontaktdaten der zu testenden Personen erfasst, die dabei auch eine Einverständniserklärung unterschreiben müssen. Im zweiten Abschnitt wird der Test durchgeführt, indem ein Nasenabstrich genommen wird. Nach einer kurzen Wartezeit wird anschließend in der Ablesestation auf das Testergebnis gewartet, beschrieb Sönnichsen beim Rundgang kurz vor der Öffnung.

Sie gehe davon aus, acht Personen innerhalb einer halben Stunde testen zu können. Bis jetzt hätten sich insgesamt 36 Freiwillige beim ASB gemeldet, die in der Teststation ehrenamtlich mithelfen. Viele von ihnen hätten auch eine medizinische Vorbildung und einen Sanitätshelferlehrgang besucht. Diejenigen, die keine Vorbildung haben, würden sich um die administrativen Vorgänge kümmern. „Wir suchen aber immer noch Freiwillige, weil wir so die Testzeiten noch besser ausbauen können“, betonte die Geschäftsführerin. Die Testhelfer würden aufgrund dieser Arbeit auch früher für die Impfungen gegen das Coronavirus infrage kommen, fügte sie hinzu.

Waltraud Müller ließ sich als erste Person testen

Unterdessen konnte Testhelferin Mareile Kordlewska bei Waltraud Müller den ersten Nasenabstrich zur Eröffnung entnehmen, nachdem sie ihre Kontaktdaten ausgefüllt hatte.

Waltraud Müller war die erste Person, die sich gestern in der Station von Mareile Kordlewska testen ließ.

Alle Personen, die sich in der Station testen lassen, seien symptomfrei, betonte Sönnichsen. „Wir dürfen nur symptomfreie Menschen testen.“ Alle anderen, die Symptome haben, müssten ihren Hausarzt aufsuchen. Sollte es vorkommen, dass ein Test in den Räumen des „Pier 15“ positiv ausfalle, würde dies umgehend an das Gesundheitsamt gemeldet werden, so Sönnichsen weiter.

Bürgermeister Kuno Brandt bedankte sich für die Zusammenarbeit

Bürgermeister Kuno Brandt, der sich ein Bild von der Eröffnung machte, bedankte sich beim ASB für die Unterstützung: „Wir haben es geschafft, diese Station in sehr kurzer Zeit aufzubauen.“ Seinen Dank richtete er auch an die Heiligenhafener Verkehrsbetriebe (HVB), die die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt haben. Besonders beeindruckten ihn die freiwilligen Helfer in Heiligenhafen: „Man sieht das Ehrenamt in allen Facetten.“

Wir haben es geschafft, diese Station in sehr kurzer Zeit aufzubauen.

Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos)

Auch Sönnichsen bedankte sich bei der HVB für die Nutzung der Räumlichkeiten. Eine besondere Wertschätzung sollten Mareile Kordlewska, Nicole Burr und Laura Ossenbrüggen bekommen, die beim Aufbau der Station große Hilfe geleistet haben, sagte die Geschäftsführerin.

Wer sich in der Station im „Pier 15“ auf das Coronavirus testen lassen möchte, kann vorher unter der Telefonnummer 04362900450 einen Termin vereinbaren. Alternativ kann sich im Internet auf asb-sh.de angemeldet werden. Wer Interesse hat, zu unterstützen, kann eine E-Mail an info@asb-ostholstein.de senden. 

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