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Das SPD-Team für die Kommunalwahl steht

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Von: Peter Foth

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Das Team der SPD in Heiligenhafen für die Kommunalwahl am 14. Mai
Für die SPD treten bei der Kommunalwahl 2023 in Heiligenhafen Joelle Peters (vorne, v.l.), Ute Agatz, Stefan Holznagel, Monika Steuck und Monika Rübenkamp sowie Maria Waschner (hinten, v.l.), Karl-Heinz Grell, Svenja Agatz-Engler und Hans Agatz an. Nicht auf dem Foto zu sehen ist Reiner Stix. © Peter Foth

Die SPD in Heiligenhafen hat ihre Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. Mai gekürt. Monika Rübenkamp steht auf Platz eins der Liste.

Heiligenhafen – Als erste der Rathaus-Parteien haben die Heiligenhafener Sozialdemokraten am Mittwochabend ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die bevorstehende Kommunalwahl am 14. Mai gewählt. So werden im Wahlkreis 1 – Warderschule Joelle Peters und Ute Agatz antreten. Im Wahlkreis 2 – Pier 15 sind es Monika Rübenkamp und Hans Agatz, die sich um ein Mandat für die Stadtvertretung bemühen. Im Wahlkreis 3 – Feuerwehrgerätehaus treten für die SPD Stefan Holznagel und Monika Steuck an. Im Wahlkreis 4 – Rathaus stehen Maria Waschner und Rainer Stix zur Wahl. Im Wahlkreis 5 – Jugendzentrum treten für die SPD Karl-Heinz Grell und Svenja Agatz-Engler an. 

Auf der Liste der SPD sind die Kandidaten wie folgt abgesichert: Platz 1 – Monika Rübenkamp, Platz 2 – Stefan Holznagel, Platz 3 – Maria Waschner, Platz 4 – Karl-Heinz Grell, Platz 5 – Joelle Peters, Platz 6 – Rainer Stix, Platz 7 – Monika Steuck, Platz 8 – Ute Agatz, Platz 9 – Svenja Agatz-Engler, Platz 10 – Hans Agatz. Platz 11 – Claus Meyer, Platz 12 – Rainer Henke, Platz 13 – Susanne Anders und Platz 14 – Ute Behdau. Um den Listenplatz zwei gab es noch eine Stichwahl, die Stefan Holznagel jedoch mit zehn Ja-Stimmen bei vier Nein-Stimmen für sich entscheiden konnte. Als Kandidatin für den Kreistag wurde Maria Waschner einstimmig von den 14 anwesenden wahlberechtigten Mitgliedern gewählt.

Rübenkamp gibt sich kämpferisch

Kämpferisch und voller Power erlebten die Teilnehmer der SPD-Mitgliederversammlung die Vorsitzende Monika Rübenkamp, die auch zwei neue SPD-Sympathisanten, die erst einmal reinschauen wollten, aber auch eine Mitgliedschaft anstreben, begrüßen konnte. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im letzten Jahr einen neuen Vorstand zu präsentieren, stehe die SPD heute gestärkt da, sagte Rübenkamp. Eines habe alle geeint: Ohne SPD dürfe es in Heiligenhafen nicht gehen. Man sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, und das seien dann auch die Schwerpunkte geworden, um lebendig weiterzumachen. Ein Erfolg sei die Aktion „SPD im Gespräch“ gewesen, zu der die Sozialdemokraten in regelmäßigen Abständen zu unterschiedlichen aktuellen Themen eingeladen haben. Ein nächstes Thema werden die Kindergartenplätze sein.

Wie Monika Rübenkamp deutlich machte, habe die SPD in der Vergangenheit deutliche Spuren hinterlassen. Dank der SPD-Initiative konnten die Straßenausbaubeiträge abgeschafft werden, auch die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft durch die Stadt würde eine SPD-Handschrift tragen, so Rübenkamp. Diese Spuren werden sich auch im Wahlkampf-Flyer wiederfinden, den Rübenkamp mit dem Vorstand erarbeitet hat. Themen sind dabei unter anderem eine angemessene Ausstattung der Schulen sowie Einrichtungen mit ausreichend Krippen- und Kindergartenplätzen. „Bezahlbarer Wohnraum in unterschiedlicher Größe wird für alle Einwohner geschaffen. Bauvorhaben werden innovativ, energiesparend und ökologisch gestaltet und die Möglichkeit von Tiefgaragen wird geprüft. Sowohl der Flächenverbrauch als auch das Schließen von Baulücken werden in Einklang gebracht mit dem Entstehen von Grünflächen“, schreibt die SPD.

Mobilitätskonzept beschwört

Das Mobilitätskonzept werde umgesetzt, damit sichere und barrierefreie Verkehrswege, auch auf den Bürgersteigen, entstehen und das konfliktfreie Miteinander fördern. Die Ladesäuleninfrastruktur werde ausgebaut und gegebenenfalls eine Schaffung von geeigneten Parkhäusern. Gleichzeitig müsse die Verbindung zu den Wohngebieten durch kleinere Stadtbusse noch verbessert und ausgebaut werden. „Die Wirtschaftsförderung muss wieder kommunale Aufgabe werden. Innenstadtbelebung wird durch den Mix aus Wohnraum und Handel erreicht, wobei ein gezieltes Leerstandsmanagement Anreize schafft, um neue und innovative Betriebe zu gewinnen. Betriebe werden durch Wertschätzung und Werbung unterstützt, wenn sie Ausbildungsplätze besetzen und qualifizierte Arbeitsplätze bieten.“

Aber auch das Thema Lebensqualität haben die Sozialdemokraten im Blick. Die Einrichtung von Ruhe- und Kommunikationsflächen wollen sie mitgestalteten, Sitz- und Spielmöglichkeiten würden das Miteinander zwischen Jung und Alt stärken. „Aufenthaltsbereiche für Jugendliche werden mit den Jugendlichen geplant und geschaffen. Der Bau eines Schwimmbades wird ebenso für alle Altersgruppen ein Gewinn sein wie die Ausweisung von weiteren Hundeauslaufflächen und der Rückkauf des Mercedes- Grundstücks am Sundweg zur Gestaltung einer dauerhaften Parkanlage.“

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