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Die Hafenterrassen sind eingeweiht

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Von: Patrick Rahlf

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Pressetermin zur Erröffnung der Hafenterrassen in Heiligenhafen
Michael Rosch (Heiligenhafens Behindertenbeauftragter, v.l.), Bürgermeister Kuno Brandt, der HVB-Aufsichtsratsvorsitzende Helmut Gideon, HVB-Geschäftsführer Joachim Gabriel, Jörg-Peter Scholz (Vorsitzender der Aktivregion Wagrien-Fehmarn) sowie Matthias Amelung (Regionalmanager der Aktivregion) zeigen sich beeindruckt von den Hafenterrassen. © Patrick Rahlf

Die Hafenterrassen sind nun offiziell fertiggestellt. Auf einer Länge von 120 Metern Lärchenholz erhalten Spaziergänger einen herrlichen Blick auf den Graswarder, und wer die Seele baumeln lassen will, findet auch Sitzmöglichkeiten vor.

Heiligenhafen – Nach weniger als sechs Monaten Bauzeit ist  das Projekt „Hafenterrassen“ vollendet worden: Auf einer Länge von 120 Metern erstreckt sich der neue Lärchenholz-Steg von der Stichmole des Fischereihafens bis zur Südmole der Marina-Einfahrt. Mittlerweile sind auch neun Sitzbänke sowie ein Sitzpodest aufgestellt worden, sodass die Aufenthaltsqualität in diesem Bereich deutlich aufgewertet wurde. „Ich bin mir sicher, dass die Hafenterrassen sowohl bei Urlaubern als auch bei Einheimischen sehr beliebt sein werden“, erklärte Heiligenhafens Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos) gestern Morgen.

Für Joachim Gabriel, der als HVB-Geschäftsführer das Vorhaben federführend betreut hat, handelt es sich um ein „kleines, aber feines Projekt, das neue Perspektiven auf den Graswarder und die Hafeneinfahrt ermögliche. „Der Hafenkopf ist nun attraktiv gestaltet und kann umrundet werden. Dafür hat nicht zuletzt Gerhard Poppendiecker immer gekämpft.“

Hafenterrassen in Heiligenhafen
Hier lässt es sich bei schönem Wetter aushalten: Von den Terrassen aus hat man die Hafeneinfahrt, den Graswarder und die Fehmarnsundbrücke besonders gut im Blick. © Patrick Rahlf

Inspiriert wurde die gesamte Planung von der früheren Warderbrücke, die 1970 zurückgebaut wurde. Ebenfalls eingebunden in das gesamte Vorhaben war Heiligenhafens Behindertenbeauftragter Michael Rosch, der „wichtige Impulse“ geliefert hatte, so Gabriel, der zudem von einem HVB-Eigenanteil in Höhe von 135000 Euro sprach. Mit 132000 Euro hat sich die EU beteiligt, auch das Land Schleswig-Holstein und die Aktivregion Wagrien-Fehmarn (jeweils 16500 Euro) haben finanziell unterstützt. „Immer schön, wenn wir helfen können und dann so etwas Tolles entsteht“, sagte Matthias Amelung, Regionalmanager der Aktivregion.

Versteckte LED-Beleuchtung im Handlauf

Insgesamt handelt es sich um eine 380 Quadratmeter große Gesamtfläche, die mit Lärchenholz ausgelegt worden ist. Die Gesamtlänge des Geländers beträgt 180 Meter. Der Clou: eine im Handlauf versteckte LED-Beleuchtung. 

Während das Ingenieurbüro Mohn die gesamte Planung und Baubegleitung durchgeführt hat, war die Firma Ostseedienst GmbH aus Kappeln für die Durchführung zuständig.

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