Der Marktplatz in Heiligenhafen.
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Die Stelle eines Innenstadt-Managers könnte vom Land gefördert werden. Die Stadtvertretung hat einen entsprechenden Antrag auf den Weg gebracht.

Stadtvertretung bringt Antrag für Stellenfinanzierung auf den Weg

Ein Manager für die Innenstadt?

  • Peter Foth
    VonPeter Foth
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In Heiligenhafen könnte sich bald ein Innenstadt-Manager um die Entwicklung kümmern und mit den Gewerbetreibenden Ideen und Konzepte entwickeln. Er soll aus den Fördermitteln des Landes finanziert werden.

  • Landesregierung stellt ein Fördermittelbudget in Höhe von zehn Millionen Euro bereit.
  • Die Förderung der Personalkosten für einen Innenstadt-Manager ist auf zwei Jahre begrenzt.
  • Antragsvolumen in Heiligenhafen beinhaltet 200000 Euro

Heiligenhafen – Eile ist geboten, wenn die Stadt Heiligenhafen Fördergelder aus dem neu aufgelegten Programm zur Förderung der Innenstadtentwicklung bekommen möchte. Nach den Worten von Bürgermeister Kuno Brandt (parteilos) habe die Stadt erst kürzlich von dem Fördertopf gehört, der am 15. Juni in Kraft getreten sei. Um einen Förderantrag zu stellen, sei ein Beschluss der Stadtvertretung notwendig, so Brandt. 

Mit diesem Förderprogramm hat sich die Landesregierung entschlossen, ein Fördermittelbudget in Höhe von zehn Millionen Euro zur Unterstützung der Innenstädte aufzulegen. Diese Unterstützung erfolgt ergänzend zu dem langfristigen Ansatz der Städtebauförderung. Für die Stadt sei unterdessen die Stelle eines sogenannten „Kümmerers“, der sich um die Innenstadtentwicklung kümmere und sich mit den Gewerbetreibenden in der Innenstadt zusammensetzt und Ideen und Konzepte mitentwickelt, sehr interessant. 

Mehrere Maßnahmen zur Innenstadtentwicklung können gefördert werden

Zu den möglichen geförderten Maßnahmen gehören zum Beispiel ein aktives Leerstandsmanagement und die Initiierung und Durchführung von Veranstaltungen oder Veranstaltungsreihen mit regionaler Strahlkraft zur Belebung der Innenstadt. Förderfähig sind die erforderlichen und angemessenen maßnahmenbezogenen Personalausgaben für Fachkräfte, die zur Umsetzung von Maßnahmen oder Konzept- und Strategieentwicklungen im Rahmen dieses Innenstadtprogramms zusätzlich von der Gemeinde angestellt werden. Die Förderung der Personalkosten ist auf einen Zeitraum von zwei Jahren begrenzt und beträgt maximal 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Die Stadtvertreter stimmten dem Antrag zu, wonach die Verwaltung beauftragt wird, einen Antrag zum Programm zur Förderung der Innenstadtentwicklung mit einem Volumen in Höhe bis zu 200000 Euro förderfähiger Kosten zu stellen. Die Fördersumme soll für Personalkosten für Fachkräfte zur Umsetzung von Maßnahmen und Konzept beziehungsweise Strategieentwicklungen im Rahmen des Innenstadtprogramms verwendet werden. 

Die Heiligenhafener Verwaltung wird beauftragt, nach Bewilligung der Förderung eine entsprechende Stellenausschreibung zu veröffentlichen sowie ein Umsetzungskonzept vorzubereiten.

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