Heiligenhafen: Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern 

Geldautomat: Polizei dementiert Sprengversuch

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In der Nacht zum Mittwoch versuchten unbekannte Täter einen Geldautomaten vor dem Edeka-Supermarkt zu sprengen. Auch ein VW-Transporter brannte komplett aus. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Heiligenhafen -ra- In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist bislang unbekannten Tätern der Versuch missglückt, den Geldautomaten vor dem Heiligenhafener Edeka Jens Markt mittels eines Autos aus seiner Wandverankerung herauszureißen. Bei der Regionalleitstelle der Lübecker Polizei ging unterdessen gegen 3.30 Uhr die Mitteilung ein, dass auf dem Parkplatz des Lebensmittelmarktes im Höhenweg ein Auto brennen würde.

Am Einsatzort stellten die Beamten fest, dass ein direkt vor dem Haupteingang abgestellter VW-Bus lichterloh brannte. Einsatzkräfte der Feuerwehr hatten bereits mit den Löscharbeiten begonnen. „Ob das Fahrzeug infolge eines technischen Defekts in Brand geriet oder von den Tätern in Brand gesetzt wurde, ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen“, sagte Polizei-Pressesprecher Dierk Dürbrook.

Durch die Hitzeentwicklung des Feuers seien der in zweieinhalb Metern Entfernung befindliche Geldautomat, eine Glasscheibe neben der Eingangstür, eine an der Hausfassade befindliche Leuchtreklame, eine Parkbank und ein Mülleimer in Mitleidenschaft gezogen worden, teilten die Beamten weiter mit. Gerüchte, wonach die Täter versucht hätten, den Geldautomaten zu sprengen, konnte die Polizei nicht bestätigen. „Es gab keine Sprengung, anders als in Neustadt vor wenigen Tagen. In Heiligenhafen wurde es mit roher Gewalt probiert“, sagte Dürbrook.

„Da das Fahrzeug in unmittelbarer Nähe vom Gasflaschenlager und dem Gebäude vom Supermarkt stand, musste es schnell gehen mit der Brandbekämpfung. Aus einer sicheren Entfernung haben wir das Gasflaschenlager gekühlt“, berichtete Heiligenhafens Wehrführer Michael Kahl. Ebenso musste die Feuerwehr im Anschluss das Gebäude auf mögliche Schäden und Glutnester überprüfen. Sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen oder zu den bisher noch unbekannten Tätern werden bei der Oldenburger Kriminalpolizei, die den Tatort in den Morgenstunden weiträumig abgesperrt hatte, telefonisch unter 0436110550 entgegengenommen.

Weitere Hintergründe am Freitag in der Heiligenhafener Post. 

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